Grüner Gockel – Kirchengemeinde Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de Evang. Luth. Kirchengemeinde Ottensoos Sat, 04 Oct 2025 19:39:29 +0000 de hourly 1 Bericht Grüner Gockel Datenkonto Stand 2025 https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/bericht-gruener-gockel-datenkonto-stand-2025/ Wed, 01 Oct 2025 16:23:00 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13580 Kirchliches Umweltmanagement

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Kirchliches Umweltmanagement

Seit nun schon über 15 Jahre existiert der Arbeitskreis „Grüner Gockel“ in der Kirchengemeinde. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist es die aktuellen Verbrauchsdaten für Wärmeenergie, Strom und Wasser monatlich aufzunehmen und im Portal „Umwelt- und Klimaarbeit“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern einzutragen. Da kommt in den 15 Jahren einiges an Daten zusammen. Ziel ist es dabei die getroffenen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf den Energieverbrauch nachzuweisen.

Hier ein Beispiel zur Auswirkung in der Energiebilanz nach Umstellung der Kindergartenheizung von Gas auf Wärmepumpe:

Bis 2020 wird vorwiegend über Gas geheizt. Nach der Modernisierung im Kindergarten wird dort die Wärme über mit Strom betriebene Wärmepumpen erzeugt. Deswegen steigt der Strombedarf an. Durch die installierte Photovoltaik Anlage auf dem alten Kindergarten konnte ab 2023 der Stromverbrauch durch die Nutzung des eigen erzeugten Stroms pro Jahr um 7000 kWh gesenkt werden.

Im nächsten Diagramm ist der gesamte Gasverbrauch und Stromverbrauch in Kilo Watt dargestellt.

Der Gasverbrauch reduziert sich deutlich während der Stromverbrauch weniger stark steigt.

In der Summe hat sich somit der Energieverbrauch durch die effizienteren Wärmepumpen in den letzten Jahren reduziert.

Allgemeine Informationen zum Grünen Gockel sind auf folgender Webseite zu finden:

Umwelt- und Klimaarbeit der Evang. Luth. Kirche in Bayern

Helmut Pölloth

Im Umweltteam gab es einen personellen Wechsel: Jürgen Schmidt ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Er war Mitglied des Teams von Anfang an und hat uns mit seinem Blick fürs Wesentliche oft weiter geholfen. Neu dazu gestoßen ist im Frühjahr Hannelore Schmauß, die Umweltmanagement beruflich gut kennt und uns neue Anregungen geben kann.

Herzlich willkommen!

Albrecht Kessel, Pfr.

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Gute Vorsätze für das neue Jahr https://pfarramt-ottensoos.de/2019/02/gute-vorsatze-fur-das-neue-jahr/ Fri, 01 Feb 2019 12:45:47 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=6475 Energiekosten-Messgerät

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Energiekosten-Messgerät

Das neue Jahr ist nun schon wieder einen Monat alt und wie steht es mit Ihren guten Vorsätzen, die Sie sich zum Jahreswechsel vorgenommen haben?

Hier eine Idee für die Umsetzung eines guten Vorsatzes für Ihren Alltag: nämlich Elektroenergie einzusparen und den Klimawandel zu bremsen.

Elektroenergie können Sie einsparen durch die Nutzung von energieeffizienten Geräten im Haushalt.

Zum Erkennen von Energiefressern gibt es in der Gemeinde Ottensoos zwei leicht zu bedienende Messgeräte, um den Jahresverbrauch des Elektrogerätes in Abhängigkeit vom Strompreis (Kwh/cent) zu ermitteln. Das Gerät wird programmiert und für eine gewisse Zeit (24h) in den Stromkreis von Kühlschrank, Gefriertruhe etc. angeschlossen. Nach Abruf der Daten haben Sie die Jahreskosten in Euro im Display angezeigt.

So können Sie entscheiden, ob es sinnvoll wäre, durch Ersatz oder Ausmusterung des Gerätes Geld zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Die Geräte können Sie im Rathaus Ottensoos ausleihen.

Es grüßt Sie das Umweltteam des grünen Gockels Ottensoos.

Bildnachweis: Lassauer

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Erneute Zertifizierung für 2017 https://pfarramt-ottensoos.de/2018/02/erneute-zertifizierung-fuer-2017/ Wed, 31 Jan 2018 23:13:32 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=4441 Überreichung der erneuten Zertifizierungsurkunde

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Überreichung der erneuten Zertifizierungsurkunde

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“
 (1. Mose 2,15)

Erneute Zertifizierung unserer Kirchengemeinde im Dezember 2017 im Rahmen der Umweltinitiative „Grüner Gockel“

Groß war die Freude im Umweltteam „Grüner Gockel“ –siehe Bild- als vom Auditor, Herrn Christoph Stockmayer, die Zertifizierungsurkunde übergeben wurde. Vor der Zertifizierung musste fleißig gearbeitet werden.

Alle im Rahmen unseres Umweltmanagementsystems beschlossenen Maßnahmen wurden auf ihre Wirksamkeit überprüft. Dabei wurden die Verbrauchswerte an Energie und Wasser aller Objekte unserer Gemeinde permanent erfasst und aktualisiert. Es zeigten sich wesentliche Verbesserungen in allen Bereichen. Wir mussten aber auch feststellen, dass dauerhafter Erfolg sich nur einstellt, wenn wir permanent die Umsetzung überwachen. Der Schlendrian zu dem: „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“ ist auch bei uns in der Gemeinde fest verankert. Nach Überprüfung aller Daten auf Plausibilität durch den Auditor wurden die wichtigsten Objekte wie Kindergarten, Gemeindehaus, Mesnerhaus und Kirche vor Ort besichtigt und überprüft.

Herr Stockmayer übergab die Zertifizierungsurkunde an Pfarrer Kessel und an die Vertreterin des Kirchenvorstands, Frau Elfriede Deinzer, mit dem Wunsch, dass die Gemeinde und im Besonderen das Team “Grüner Gockel“ beharrlich am Projekt weiter arbeitet zum Wohl unserer Umwelt und auch als Vorbildfunktion für die Gemeinde.

Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Arbeit der Zielsetzung für das Projekt gerecht werden, die in den Umweltleitlinien der Kirchengemeinde Ottensoos im März 2011 beschlossen wurde.

Umwelttipp des Monats

Gefriertruhen und -schränke abtauen ist um diese Jahreszeit sehr günstig: das gefrorene Gut in einen Korb oder eine Wanne verstauen, mit einer Decke abdecken und ins Freie stellen. Jetzt kann das Eis mittels Eiskratzer entfernt werden. So spart man viel Energie.

Bei dieser Gelegenheit merkt man auch gleich, ob evtl. eine Verpackung beschädigt ist oder etwas schon länger lagert und vergessen wurde.

Das kann dann zeitnah verbraucht werden.

Birgit Lehmeier

Bildnachweis: Lassauer

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Umweltbericht November 2017 https://pfarramt-ottensoos.de/2017/12/umweltbericht-november-2017/ Sun, 17 Dec 2017 13:41:27 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=2557 Umweltbereicht 2017

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Umweltbereicht 2017

Zur Erstellung der Umweltbilanz ist die Sammlung und Aufbereitung vieler Daten erforderlich. Die Verbrauchswerte wurden für die folgenden Gebäude ermittelt:

  • Kirche St. Veit
  • Gemeindehaus
  • Pfarramt
  • Kindergarten (Altbau und Neubau)
  • Mesnerhaus (Bibliothek und Alibi)

Die Umweltkennzahlen veranschaulichen den Verbrauch der Ressourcen Gas, Strom und Wasser der evangelischen Kirchengemeinde Ottensoos über mehrere Jahre hinweg. Der Verbrauch von Energie hat direkte Umweltauswirkungen und verursacht Kosten.

Die Analyse und Interpretation der Daten ist wichtig, weil sie die Wege zu ökonomisch sinnvollen Maßnahmen und zur Verbesserung der Energiebilanz zeigt. Die konsequente Weiterführung der Datenanalyse bietet weiter die Möglichkeit die Ergebnisse der Maßnahmen zu überprüfen.

Neben den direkten Umweltaspekten spielen auch die indirekten eine beachtliche Rolle. Dazu zählt zum Beispiel die Aufforderung zum bewussten Umgang mit Heizung und Beleuchtung. Das Thema „Umwelt und Bewahrung der Schöpfung“ kommt immer wieder im Gemeindeleben vor und wird somit im Bewusstsein der Gemeinde gefestigt.

Organisations- und Umweltkennzahlen
Organisations- und Umweltkennzahlen

Organisations- und Umweltkennzahlen
Organisations- und Umweltkennzahlen

Verbrauch von Heizenergie:

Da die Wärmeenergie am meisten CO² verursacht, haben wir auch in den letzten 4 Jahren Augenmerk auf den Verbrauch von Heizenergie gelegt. Nachdem in den ersten drei Jahren des Grünen Gockels der Verbrauch zurückgegangen ist, blieb er in der Folgezeit auf einem Niveau, aber in der Form von Wellenbewegungen. (Grafik „Wärmeenergie-Verbrauch“). Wenn man auf den bereinigten Verbrauch bezogen auf die Fläche (Zweite Grafik) schaut, nivelliert sich der Verbrauch in der Zeit.

Man kann sagen: wir verbrauchen zwar nicht weniger, aber wir können das erreichte niedrige Niveau halten. Von 2010 auf 2016 beträgt der Unterschied 14,3 %.

Wärmeenergieverbrauch
Wärmeenergieverbrauch

Wärmeenergieverbrauch pro Fläche
Wärmeenergieverbrauch pro Fläche

Stromverbrauch:

Der Stromverbrauch wurde im Lauf der Jahre um 3,2 % gesenkt. Der größte Verbraucher in unserer Kirchengemeinde ist natürlich das Evang. Kinderhaus Regenbogen, da dort den ganzen Tag Betrieb ist. Beim Verbrauch bezogen auf die Fläche schneidet er besser ab. Da erscheint das Gemeindehaus als ein großer Verbraucher. Nicht in der Tabelle aufgeführt ist die Friedhofskirche mit der Kühlanlage. Dort wurde 2016 über 2800 kWh verbraucht, fast so viel wie im gut genutzten Gemeindehaus. Hier spielt eine große Rolle, dass Kühlung im Vergleich zu Licht viel Energie verbraucht.

Stromverbrauch
Stromverbrauch

Stromverbrauch pro Fläche
Stromverbrauch pro Fläche

Wasserverbrauch:

Augenfällig ist in der Grafik der Verbrauch im Evang. Kinderhaus, was aber auch nicht sehr verwundert. Während in den letzten zwei Jahren der Verbrauch im alten Kindergarten gesenkt werden konnte, stieg der Wasserverbrauch im neueren Teil kräftig an. Hier spielt sicher der Anbau für die Hortgruppe eine Rolle.

Wasserverbrauch
Wasserverbrauch

CO2-Emission:

Die Grafik zeigt, dass die CO2-Emissionen innerhalb der letzten 7 Jahre von 70,96 auf 58,52 Tonnen zurückgegangen sind. Das entspricht einem Rückgang um 17,5 %. Die konsequente Beobachtung der Verbräuche und gute Regelungen tragen zu einer messbaren Einsparung von umweltschädlichem CO2 bei.

CO2 Emissionen
CO2 Emissionen

Umweltprogramm der Kirchengemeinde

Umweltziele Maßnahmen Zeitraum Wer
Office Check Büros Überprüfung der Büros auf Energieeinsparungen, Verwendung von 100 % Recycling Papier 2017 Pfarrer
Workshop für Flüchtlinge Bewussten Umgang mit Energie lernen 2018 Umweltteam
Beleuchtung Kirche optimieren Beleuchtung überprüfen ob Umstellung auf LED nachhaltige Auswirkungen hat 2018 Umweltteam
Heizung Kirche optimieren Heizkanal dämmen, regelmäßige Wartung der Heizung und Hygieneprüfung 2018 KV
Elektro Energie Check im Haushalt für Gemeinde Bericht Kirchenbote, Bereitstellung von Messgeräten für die Gemeinde 2017/18 Umweltteam
Umweltbewusstsein der Jugend stärken z.B. nachhaltiger Einkauf Jugendarbeit
Bewusster Umgang mit Energie
2017/18 Pfarrer
Demographischer Wandel Barrierefreien Zugang zur Kirche schaffen 2017/18 KV
Sanierung Kirche Fenstermittelrippen restaurieren 2018-20 KV

 

Weiterarbeit

In den ersten vier Jahren nach der Einführung des Grünen Gockels stand die Einrichtung des Umweltmanagements im Vordergrund: damit wurde ein Werkzeug geschaffen, die bedeutungsvollen Umweltaspekte unserer Kirchengemeinde dauerhaft im Blick zu behalten. Mit einem jetzt eingespielten System werden die Daten gesammelt, die ständig beobachtet werden, um ein umweltgerechtes Handeln sicherzustellen.

In den nächsten vier Jahren wird es weiterhin um unseren Schwerpunkt Energieverbrauch gehen. In diesem Bereich entsteht das schädliche CO², das unser Weltklima langsam um wenige Grad erwärmt: das reicht aber schon, um die Welt in der wir leben, zu verändern und neue Probleme entstehen zu lassen. Es gibt auch Flüchtlinge, die ihr Land verlassen, weil ihre Lebensgrundlage auf Grund des Klimawandels entzogen wird.

Neben der Überprüfung unserer Büros im Pfarramt und Evang. Kinderhaus auf umweltgerechtes Handeln hin soll auch die Jugendarbeit mit einbezogen werden. Außerdem nehmen wir unsere Kirche in den Blick und überprüfen die alten energieintensiven Teile der Beleuchtung. Außerdem schauen wir noch einmal auf die Heizung, um sie noch effizienter zu machen.

Neben den reinen Umweltaspekten geht es auch um Fragen der Sicherheit sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Besuchern. Hier soll das Thema eines leichteren Zugangs zu unserem Kirchengelände aufgegriffen werden. Mittelfristig muss auch die Sanierung unserer Kirche im Blick behalten werden, weil an den einen oder anderen Stellen Schäden sichtbar werden.

Den kompletten Umweltbereicht der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Ottensoos können Sie hier als PDF herunterladen.

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Zwischenbilanz im März 2016 https://pfarramt-ottensoos.de/2016/03/zwischenbilanz-im-maerz-2016/ Tue, 29 Mar 2016 23:57:52 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=478 Grüner Gockel

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Grüner Gockel

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15)

Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden und haben mit den damit verbunden Maßnahmen die Zertifizierung nach den Richtlinien des kirchlichen Umweltmanagement „Grüner Gockel“ erlangt – eine Auszeichnung aber auch Herausforderung gleichermaßen.

Herausforderung deshalb, weil mit der Zertifizierung die Arbeiten abgeschlossen wurden. Aber man kann sagen, es ging erst richtig los mit der Arbeit! Es mussten konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden, um auf den Sachgebieten

  • Energieeinsparung
  • Abfallvermeidung
  • schadstoffreduzierte Reinigung
  • Verbesserte Personen- und Gebäudesicherheit

Fortschritte zu erreichen. Ein besonderes Augenmerk des Umweltteams lag auf der Energieeinsparung. Durch umfangreiche Messungen in allen kirchlichen Gebäuden und Konsultierung betroffener Nutzer (z.B. des Kindergartenpersonals, oder der Kirchen- und Gemeindehausbesucher) konnten Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden, die zu erheblicher Energieeinsparung führten.

Dieses geht besonders aus den Verbrauchszahlen der letzten Jahre hervor, die klimaneutral berechnet wurden (siehe nebenstehende Grafik). Klimaneutral, das bedeutet, dass bei den Verbrauchswerten berücksichtigt wurde, ob es sich z.B. um einen relativ kalten oder warmen Winter handelte. Der Klimafaktor wird jährlich zentral berechnet und vorgegeben. Das Umweltmanagementsystem „ Grüner Gockel“ setzt voraus, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern intensiv weiter an einer Verbesserung arbeiten. Aus diesem Grund werden wir alle zwei Jahre erneut zertifiziert. Bestehen wir die Zertifizierung nicht, verliert die Gemeinde das Zertifikat. Wir haben nun eine interne

Wärmeverbrauch alle Gebäude
Wärmeverbrauch alle Gebäude

Zertifizierung durchgeführt und die Kriterien für den Beibehalt des Zertifikats „Grüner Gockel“ erfüllt, darüber und über die erreichten Erfolge können wir als Gemeinde stolz und dankbar sein. Nun richtet sich unser Blick auf die Zukunft. Ein interessantes Thema kommt aus der Umweltarbeit unserer Landeskirche: der Zusammenhang von Umweltschädigung und Fluchtursachen. Wer sich darüber hinaus informieren will, kann im Internet unter www.umwelt-evangelisch.de nachlesen. Wir vom Umweltteam freuen uns über Interessenten, die sich mit einbringen wollen.

Jürgen Schmidt

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Gottesdienst zur Einführung des Umweltmanagements https://pfarramt-ottensoos.de/2013/10/gottesdienst-zur-einfuehrung-des-umweltmanagements/ Mon, 30 Sep 2013 23:47:16 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=474 Grüner Gockel

Herzliche Einladung zum Gottesdienst zur offiziellen Einführung des Umweltmanagements „Grüner Gockel“]]>
Grüner Gockel

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

am Sonntag, 27. Oktober um 9.30 Uhr in St. Veit

zur offiziellen Einführung des Umweltmanagements

„Grüner Gockel“

Viel haben der Kirchenvorstand, das vom KV beauftragte Umweltteam und Mitarbeiter der Kirchengemeinde dafür getan, dass wir nun ein praktikables Umweltmanagementsystem besitzen, mit dem wir in Zukunft kontinuierlich unsere Verbräuche minimieren und die Nutzung unserer Einrichtungen verbessern. Alles Wichtige darüber können Sie im ausliegenden Umweltbericht nachlesen, der bei der Einführung ausliegt.

Nach dem Gottesdienst wird es einen Empfang im Gemeindehaus geben, zu dem die Gemeindemitglieder und Gäste herzlich eingeladen sind. Bei einem kleinen Imbiss mit Kaffee oder Tee wollen wir das Erreichte feiern.

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Wann kräht der Grüne Gockel auch in unserer Kirchengemeinde? https://pfarramt-ottensoos.de/2013/06/wann-kraeht-der-gruene-gockel-auch-in-unserer-kirchengemeinde/ Sat, 01 Jun 2013 17:26:31 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=379 Grüner Gockel

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“. Unter dieses Wort hat der Kirchenvorstand die Umweltinitiative gestellt, die vom Umweltteam „ Grüner Gockel“ bearbeitet wird.]]>
Grüner Gockel

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ (1. Mose 2,15)
Unter dieses Wort hat der Kirchenvorstand (KV) die Umweltinitiative gestellt, die vom Umweltteam „ Grüner Gockel (GG)“ bearbeitet wird. Bereits im August 2010 wurde das Team gegründet und die Arbeiten begannen. Viel ist zwischenzeitlich passiert, das GG-Team musste umfangreiche Daten erheben und bewerten, wie zum Beispiel den Verbrauch an elektrischer und Wärmeenergie in allen Gebäuden, Überprüfung von Entsorgungskonzepten, sicherheitsrelevante Prozesse überprüfen, wie zum Beispiel Brandschutzmaßnahmen, Mitarbeiter der kirchlichen Einrichtungen befragen und vieles mehr. Externe Gutachten wurden in Auftrag gegeben und in die bestehenden Konzepte eingearbeitet. Das Ganze musste erfasst und bewertet werden, Sondereinflüsse berücksichtigt und ein Umweltprogramm für die Zukunft wurde erarbeitet. Eine Umweltleitlinie für unsere Gemeinde wurde im März 2011 in Kraft gesetzt.

Alles mündet nun in ein Umweltmanagementsystem, das nach Verabschiedung durch den KV und nach erfolgreichem Audit durch den Gutachter des dafür zuständigen Kirchenamtes in eine Zertifizierung mündet, die wir im September 2013 erwarten. Dieses zertifizierte Umweltmanagementsystem wird dann installiert und fortgeschrieben. Das GG-Team mit seinem Leiter, Pfr. Kessel, der auch beauftragter Pfarrer des Dekanats ist, sieht dem Audit mit Spannung und Zuversicht entgegen.

Grüner Gockel Sitzung
Das Team bei der Arbeit! nicht im Bild: Jürgen Schmidt, Birgit Lehmeier Foto: Schmidt

Dann wird auch der „Grüne Gockel“ am Eingang unserer Kirche uns immer daran erinnern, dass wir die Schöpfung bewahren müssen, wie Gott es uns aufgetragen hat!

Jürgen Schmidt

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Umweltleitlinien der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de/2011/03/der-gruene-gockel-2/ Tue, 01 Mar 2011 18:04:34 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=373 Grüner Gockel

Präambel: „Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15)]]>
Grüner Gockel

Vorwort zur Umweltleitlinie: Die Bewahrung der Schöpfung ist Christenpflicht.

 

Liebe Leser,

unser Leben ist geprägt durch das Einhalten und Beachten von Regeln, Normen und Gesetzen. Dieses gilt besonders für Berufsgruppen wie Landwirte, Naturwissenschaftler und Techniker. Kein Mitglied dieser Gruppen würde je auf die Idee kommen gegen die Naturgesetze ein Werk zu gestalten, weil er weiß, dass es nicht geht und keinen Segen hat. Im ethischen und moralischen Bereich ist die Bibel unser Gesetz und Ratgeber; eigentlich bräuchten wir keine weiteren Gesetze, wenn wir die Worte der Bibel richtig verstehen und leben. Gott hat uns Menschen die Verantwortung zur Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung übertragen. In 1. Mose 2,15 steht:

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“

Dieser Verantwortung wollen wir in unserer Kirchengemeinde nachkommen und haben uns eigens dazu der kirchlichen Initiative „ Grüner Gockel“ angeschlossen. Wir möchten an der Bewahrung der Schöpfung mitwirken und laden auch alle Gemeindeglieder dazu ein. Dieses setzt ein Grundverständnis für unser Handeln voraus, welches in den Umweltleitlinien der Evang.- Luth. Kirchengemeinde Ottensoos festgelegt und vom Kirchenvorstand verabschiedet wurde. Wir wünschen uns, dass diese Leitlinien zur Grundlage unser aller Handeln wird und geben sie nachstehend zur Kenntnis.


 

Präambel: „Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15)

  1. Wir nehmen die Verantwortung für die Schöpfung als einen Grundauftrag christlicher Lebensgestaltung an.
    Auf dem gemeinsamen Lernweg christlicher Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung streben wir eine weltweite gerechte Entwicklung im Einklang mit der Schöpfung an.
  2. Der Einsatz für den Erhalt der Schöpfung setzt die liebevolle Pflege der Beziehungen zwischen Menschen, Gott und Schöpfung voraus.
    Deshalb fördern und pflegen wir schöpfungsgerechte und gesunde Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen und suchen bei allen Vorhaben nach solchen Wegen, die die Umwelt am wenigsten belasten.
  3. Wir verstehen uns als Geschöpf unter Mitgeschöpfen.
    Daher treffen wir unsere Entscheidungen in regionaler und weltweiter Solidarität und haushalten sorgsam mit den Rohstoffen der einen Welt.
  4. Wir nehmen Rücksicht auf das Lebensrecht zukünftiger Generationen.
    Im Wissen um die begrenzte Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme achten wir auf nachhaltiges Wirtschaften, um die Lebensgrundlagen für die Zukunft zu erhalten.
  5. Wir gehen davon aus, dass durch langfristiges Denken und Handeln die Umweltschutzmaßnahmen mit der Wirtschaftlichkeit vereinbar sind.
    Wir suchen nach Konzepten und Modellen, Umweltschutz wirtschaftlich zu gestalten. Bei unseren Entscheidungen berücksichtigen wir die voraussehbare Entwicklung der Energiekosten sowie die Kosten, welche aus Umweltschäden resultieren.
  6. Unser Handeln als Kirchengemeinde soll Beispielfunktion für uns und unser gesellschaftliches Umfeld haben.
    Dafür wollen wir uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen unseres Gemeindelebens einsetzen. Wir greifen schöpfungstheologische Themen und umweltpolitische Ansätze in den verschiedenen gemeindlichen Aktivitäten auf.
  7. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Ottensoos fördert die Umsetzung dieser Leitlinien und tauscht Erfahrungen darüber mit anderen gesellschaftlichen Gruppen aus.
    Wir führen ein Umweltmanagement ein, vereinbaren ein Umweltprogramm und erstellen regelmäßig eine Umweltbilanz. In diesem Prozess unseres Umweltmanagements verstehen wir uns als Teil einer weltweiten ökologischen Lerngemeinschaft und nutzen damit die Chance, etwas bewegen und nachhaltig zum Besseren verändern zu können.

Die Kirchen sind in ihrer Verantwortung als älteste globale Institution besonders herausgefordert, die Schöpfung zu bewahren.

Christliche Schöpfungsverantwortung findet auch im Sinne der Agenda 21 ihren zeitgemäßen Ausdruck und vertieft deren ethische Dimension. Die Agenda 21 wurde 1992 von den Vereinten Nationen (UN) als entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert in Rio de Janeiro beschlossen.


 

In der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ottensoos wurden Maßnahmen zur Bewahrung der Schöpfung schon längerfristig verfolgt. Durch die Teilnahme am Umweltmanagement erhofft sie sich noch mehr Transparenz zum Verständnis ihres Handelns bei allen Gemeindemitgliedern der Kirchengemeinde sowie Akzeptanz bei den öffentlichen Institutionen der Kommunalen Gemeinde und bei allen Einwohnern von Ottensoos, Rüblanden und Weigenhofen. Dabei bitten wir alle Einwohner die notwendigen Anstrengungen tatkräftig zu unterstützen durch tätige Mithilfe in allen Belangen.

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Gottesdienst zur Einführung des „Grünen Gockel“ https://pfarramt-ottensoos.de/2010/10/gottesdienst-zur-einfuehrung-des-gruenen-gockel/ Fri, 01 Oct 2010 17:00:28 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=369 Grüner Gockel

Mit einem Gottesdienst am 26.09.2010 zum Thema Schöpfung und Umweltschutz vollzog die Kirchengemeinde den Auftakt zum Umweltmanagement „Grüner Gockel“]]>
Grüner Gockel

Mit einem Gottesdienst am 26.09.2010 zum Thema Schöpfung und Umweltschutz vollzog die Kirchengemeinde den Auftakt zum Umweltmanagement „Grüner Gockel“. Mit dieser Methode ist die Gemeinde in der Lage, systematisch und kontinuierlich Umweltschutz zu betreiben. Die vielen einzelnen Initiativen und Engagements sollen zusammen gebracht und weiter geführt werden und auch für die Öffentlichkeit Beispielcharakter haben.

So zeigte das Umweltteam, das die Veranstaltung durchführte, an verschiedenen Beispielen auf, worauf sich das Umweltmanagement beziehen kann: Es gab regional hergestellte Brote mit Aufstrich und Apfelsaft der Streuobstinitiative, Diagramme zum Energieverbrauch in den kirchlichen Gebäuden, einen Verkauf von fair gehandelten Waren und es wurde an Beispielen dargestellt, wie unterschiedlich hoch der Verbrauch an Wasser oder Heizöl bei Gemüse im Freiland oder im Unterglasanbau ist.

Bürgermeister Klaus Falk zeigte sich von dem Umweltmanagement angetan und schlug ein gemeinsames langfristiges Konzept zur nachhaltigen Beheizung kommunaler und kirchengemeindlicher Gebäude vor. Nach dem Auftakt geht für das Umweltteam die Arbeit richtig los, um Umweltleitlinien aufzustellen, die Bestandsaufnahme anzugehen und dann ein Umweltmanagementsystem einzurichten.

A. Kessel

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Pressemitteilung: Der Grüne Gockel kommt nach Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de/2010/08/pressemitteilung-der-gruene-gockel-kommt-nach-ottensoos/ Sun, 01 Aug 2010 16:50:33 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=365 Team Grüner Gockel 2010

Die ev. Kirchengemeinde Ottensoos hat beschlossen, den "grünen Gockel" einzuführen.]]>
Team Grüner Gockel 2010

Die evangelische Kirchengemeinde St. Veit in Ottensoos, wird sich in den kommenden 1,5 Jahren für das kirchliche Umweltmanagement „Grüner Gockel“ zertifizieren.

Da die Bewahrung der Schöpfung eine zentrale Aufgabe der Kirche ist, hat der Kirchenvorstand den Beschluss zum kirchlichen Umweltmanagement getroffen. Dieses Projekt wird mit einer Auftaktveranstaltung, am Sonntag den 26.09.2010 im Gottesdienst und mit einer im Anschluss stattfindenden Infoveranstaltung den zweiten von 10 Schritten zum Grünen Gockel machen. Weitere Schritte werden unter anderem die Erarbeitung von Schöpfungsleitlinien und die Verbreitung einer Umwelterklärung sein.

Team Grüner Gockel 2010
Die Mitglieder des Umweltteams „Grüner Gockel“: Jürgen Schmidt, Birgit Lehmeier, Hella und Gerhard Schlagbaum, Albrecht Kessel, Helmut Pölloth und Jürgen Lassauer

Das siebenköpfige Umweltteam wird bei dem Empfang im Gemeindehaus das Umweltmanagement vorstellen. Dies geschieht an Hand von Grafiken, Aufstellungen und einer Power Point Präsentation über Umweltbelastungen und Umweltentlastungen. In das Projekt Grüner Gockel soll die ganze Gemeinde miteinbezogen werden, deshalb wird es auch einen Ideenspeicher geben und ausreichend Zeit für Gespräche.

Das kirchliche Umweltmanagement ist betriebswirtschaftlich wichtig und ökologisch bedeutsam, es möchte eine Vorreiterrolle einnehmen und auch andere, private Haushalte sowie öffentliche Einrichtungen zum aktiven Umweltschutz anregen.

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