Kirchengemeinde Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de Evang. Luth. Kirchengemeinde Ottensoos Sun, 26 Jul 2026 17:41:17 +0000 de hourly 1 Es war wieder einiges los in unserer Bücherei https://pfarramt-ottensoos.de/2026/08/es-war-wieder-einiges-los-in-unserer-buecherei/ Fri, 31 Jul 2026 22:24:51 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13999

Kurz vor Ostern haben viele begeisterte Kinder niedliche Hasen und Küken aus Plüschpompoms gebastelt. Einige Familien wurden zusätzlich mit einem hübschen Bild oder einer Osterkarte überrascht auf der sich Hasen oder bunte Ostereier tummelten. Wer Lust hatte, konnte auch sein Geschick an einem Ostersuchbild beweisen. Die bekannte Bilderbuchkuh Lieselotte feiert dieses Jahr ihren 20. Geburtstag! Dazu war […]]]>

Kurz vor Ostern haben viele begeisterte Kinder niedliche Hasen und Küken aus Plüschpompoms gebastelt. Einige Familien wurden zusätzlich mit einem hübschen Bild oder einer Osterkarte überrascht auf der sich Hasen oder bunte Ostereier tummelten. Wer Lust hatte, konnte auch sein Geschick an einem Ostersuchbild beweisen.

Die bekannte Bilderbuchkuh Lieselotte feiert dieses Jahr ihren 20. Geburtstag! Dazu war in der Bücherei ein eigenes Regal gestaltet, wo wir alle unsere vorrätigen Bilderbücher mit der netten Kuh für unsere kleinen Leser zusammengestellt haben. Auch einen Ausmalbogen durfte man mitnehmen und selbst ein Bild von Lieselotte gestalten. Den Kindergartenkindern, die uns immer gerne besuchen, wurde eines der Bilderbücher vorgelesen. 

Im Juni startete die Bücherei-Rallye für alle Kindergartenkinder. Nach dem im Winter die Schulkinder eingeladen waren Fragen und Rätsel zur Kinderbuchabteilung zu beantworten, waren diesmal die Kleinen dran. Sie erkundeten mit viel Freude die Bücherei und füllten die Bögen voller Eifer aus. Am Ende werden drei Gewinner gelost, die sich über eine niedliche Überraschung freuen dürfen.

Von Juni bis August strahlt die Bücherei, neben der liebevoll gestalteten jahreszeitlichen Dekoration, in neuem Glanz. Denn auch Ottensoos hat einige große und kleine Künstler zu bieten, die aus einem alten Buch ein kleines Kunstwerk unter dem Motto BuchKunst gestaltet haben. Jedes ist ein Unikat. Es wurde gemalt, gerollt, geschnitten, geklebt, gefaltet. Diese kreativen Bücher werden derzeit in der Bücherei ausgestellt und können von allen Besuchern bewundert werden.

Vielen Dank auch an die Klasse 8d der JSR Hersbruck, die für uns bei einer Aktion im Kulturbahnhof Ottenoos gebastelt hat! Diejenigen Kunstbücher, die uns überlassen wurden, können bei unserem Sommerfest am 19. September gegen eine Spende erworben werden. Ebenso ausgewählte Stücke unserer bisherigen Dekoration.

Alle LeserInnen dürfen sich über neue Bücher in fast allen Kategorien freuen. Kommen Sie gerne vorbei und stöbern sie sich durch unsere Neuerscheinungen! Oder testen sie im goldenen Herbst einen neuen Wanderführer.

 

Herzliche Einladung zum

Sommerfest der Bücherei

am 19. September, 14 – 17 Uhr!

 

 

Birgit Deinzer, Katrin Jakob, Gabriele Niesen

 

Bildnachweis: Deinzer, Jakob, Niesen

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2026/08/rueckblick-ausblick/ Fri, 31 Jul 2026 22:08:57 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13991 Albrecht Kessel

Die Ferien stehen vor der Tür, wir haben die Auszeit schon in greifbarer Nähe. Sommerfeste lassen uns aber noch einmal zur Höchstform auflaufen, es ist schon fast so stressig wie in der Vorweihnachtszeit. Ich freue mich trotz aller schöner Veranstaltungen darauf, dass es eine Zeitspanne gibt, in der einmal nichts passiert. Das Gute daran ist, dass dann Zeit bleibt, um den eigenen Gedanken nachzuhängen. Und […]]]>
Albrecht Kessel

Die Ferien stehen vor der Tür, wir haben die Auszeit schon in greifbarer Nähe. Sommerfeste lassen uns aber noch einmal zur Höchstform auflaufen, es ist schon fast so stressig wie in der Vorweihnachtszeit. Ich freue mich trotz aller schöner Veranstaltungen darauf, dass es eine Zeitspanne gibt, in der einmal nichts passiert.

Das Gute daran ist, dass dann Zeit bleibt, um den eigenen Gedanken nachzuhängen. Und da fällt dann auf, was alles an Gutem und Überraschendem geschehen ist. Manches geht im Alltag so schnell vorbei, dass es gar nicht so richtig auffällt. Oder ich gehe zu schnell darüber hinweg und koste es gar nicht aus.

Da denke ich jetzt an das Team der Rasselbande, die eine große Gruppe an Kindern betreut und immer eine Gruppenstunde anbietet. Und mein Highlight: das Team macht weiter. In leicht anderer Besetzung, aber die erlebnissreichen Freitage in der Rasselbande gehen weiter, die Kinder können hier mit anderen Kindern eine tolle Zeit erleben.

Und ich denke an das Team der Bücherei, das so viele Veranstaltungen anbietet, dass für jeden etwas dabei ist. Hier wird von Spielenachmittagen für die ganze Familie über Bastelstunden für Kinder bis zu Krimilesungen für Erwachsene eine für die Größe unserer Bücherei ungewöhnlich große Bandbreite angeboten.

Wenn ich so weiterdenke, kommen meine Gedanken natürlich auf unsere Kirchenrenovierung. St. Veit ist bald fertiggestellt, der Windfang ist eingebaut, die Infowand an der Rückseite der Kirche ist aufgehängt. Ich sehe, dass sehr viele sehr unterschiedliche Menschen zusammengearbeitet haben, um die Kirche als religiöses Zentrum für die Zukunft zu sichern. Und so manches Hindernis wurde doch überwunden, obwohl es zwischendurch unlösbar zu sein schien.

Es tut gut, die Gedanken schweifen zu lassen und in die Langeweile zu gehen. Denn da passieren die wichtigen Dinge, für die im Alltag kaum Zeit bleibt: wahrzunehmen, was mir an wunderbaren Dingen begegnet, die Dankbarkeit in mir anschwellen zu lassen, die guten Gefühle festzuhalten und so mich mit allem Guten verbunden zu fühlen.

Eine frohe Sommerzeit wünscht Ihnen Ihr
Albrecht Kessel, Pfarrer

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Krimilesung mit Frau Monika Martin https://pfarramt-ottensoos.de/2026/08/krimilesung-am-20-mai-mit-frau-monika-martin/ Fri, 31 Jul 2026 22:03:24 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=14019

Die ev. Bücherei Ottensoos hatte zum ersten Mal seit ihrer Wiedereröffnung vor knapp einem Jahr zu einer Lesung für Erwachsene eingeladen. Der Erlös durch die beteiligten Vereine am Ottensooser Weihnachtsmarkt hat es der Bücherei ermöglicht, einen Leseabend zu veranstalten und die regionale Krimiautorin Frau Martin dafür zu gewinnen. Um 19 Uhr bei freiem Eintritt, fanden sich 30 interessierte Krimifans im Gemeindesaal ein, um einen […]]]>

Die ev. Bücherei Ottensoos hatte zum ersten Mal seit ihrer Wiedereröffnung vor knapp einem Jahr zu einer Lesung für Erwachsene eingeladen. Der Erlös durch die beteiligten Vereine am Ottensooser

Weihnachtsmarkt hat es der Bücherei ermöglicht, einen Leseabend zu veranstalten und die regionale Krimiautorin Frau Martin dafür zu gewinnen. Um 19 Uhr bei freiem Eintritt, fanden sich 30 interessierte Krimifans im Gemeindesaal ein, um einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend zu erleben. Überwiegend aus Ottensoos, aber auch aus Hersbruck und dem Landkreis Fürth kamen die Gäste, die Frau Martin von früheren Leseabenden bereits kannten.

„Schandmantel“ hieß der Titel, aus dem die fränkische Autorin einzelne spannende Passagen vorgelesen hatte. Es war Charlotte Gerlachs siebter Fall, den sie in Nürnberg ermittelt. Im Fünfeckturm der Nürnberger Burg befindet sich eine rekonstruierte Folterausstellung aus dem 19. Jahrhundert und ein Escaperoom. Zwischen Eiserner Jungfrau, Richtschwertern und anderen Folterwerkzeugen müssen Gruppen knifflige Rätsel lösen, um zu entkommen. Doch plötzlich wird aus dem Spiel bitterer Ernst – im Fünfeckturm gibt es einen Toten…..

In der Pause konnten sich die Gäste mit Getränken und Fingerfood erfrischen und stärken, Krimis erwerben und signieren lassen oder sich die Miniatur der Eisernen Jungfrau von 1920 anschauen und sich das Geheimnis des Foltergeräts von Frau Martin erklären lassen.

Auch im zweiten Teil des Abends ging es unterhaltsam weiter. Die Lösung des Falles wurde aber nicht verraten. Es wurden zwar Vermutungen geäußert, die Auflösung erfährt man aber, wenn man das Buch „Schandmantel“ (Titel in Bezug auf die Eiserne Jungfrau) liest, das jetzt auch in der Bücherei verfügbar ist, sowie auch weitere Krimis von Frau Martin. Die Autorin und Sozialpädagogin führt seit 1996 historische Stadtrundgänge in Nürnberg durch (Geschichte für Alle e.V.). Das Buch „Schandmantel“ ist der siebte Band aus der Reihe „Krimis mit Geschichte“. Es war für alle ein sehr schöner und spannender Abend.

Gabriele Niesen

 

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Wiedereinweihung St. Veit https://pfarramt-ottensoos.de/2026/06/wiedereinweihung-st-veit/ Sun, 31 May 2026 22:51:26 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13801

Großer Festtag am Palmsonntag Zur Veitshymne, sozusagen dem Mottolied der Kirchensanierung, zogen Dekan Schäfer, Pfarrer Kessel, der Kirchenvorstand und beteiligte Planer und Handwerker durch das Blumenspalier des Kinderhauses Regenbogen in die Kirche ein. Das war für alle ein sehr bewegender Moment. Flotte Lieder hatten die Kinder für die Gemeinde angestimmt, bevor sie in den Kindergottesdienst entlassen wurden. Welche Aufgaben waren im […]]]>

Großer Festtag am Palmsonntag

Zur Veitshymne, sozusagen dem Mottolied der Kirchensanierung, zogen Dekan Schäfer, Pfarrer Kessel, der Kirchenvorstand und beteiligte Planer und Handwerker durch das Blumenspalier des Kinderhauses Regenbogen in die Kirche ein. Das war für alle ein sehr bewegender Moment.

Flotte Lieder hatten die Kinder für die Gemeinde angestimmt, bevor sie in den Kindergottesdienst entlassen wurden.

Welche Aufgaben waren im vergangenen Jahr zu bewältigen?

Das stellten Andrea Falkner und Birgit Lehmeier in einem launigen Dialog vor Augen. Der eigentlichen Sanierung gingen schon Planungen, Schadensaufnahmen und Anträge zur finanziellen Unterstützung bei den verschiedensten möglichen Geldgebern voraus. Damit war schon der vorherige Kirchenvorstand gut beschäftigt gewesen.

Nach der Konfirmation 2025 ging es dann richtig los und der Bauausschuss mit Pfr. Kessel, Architekt Manfred Hofmockel, Kirchenpflegerin Dagmar Schienhammer und den Kirchenvorsteherinnen Andrea Falkner und Nadine Luber trafen sich regelmäßig, oft wöchentlich, um die anstehenden Arbeiten zu besprechen und mit den Handwerkern zu koordinieren.

Drei große Bereiche standen an:

  • die Ausbesserungen an den vielen teilweise morschen Dachbalken
  • das Verfugen von Rissen im Mauerwerk und das Verhindern des Auseinanderdriftens der Mauern durch das Einfügen von Nadelankern
  • die Bekämpfung des Salpeters im Mauerwerk und das anschließende Streichen. Hierbei war es besonders zeitraubend, dass die alte Dispersionsfarbe komplett abgekratzt werden musste.

Dazu kamen die kleineren Arbeitsbereiche, neue sparsame LED-Lampen, eine neue Verstärker- und Schließanlage, WLAN, ein Windfang aus Glas und die Informationswand hinten beim Eingang.

Nicht alles war bei der Wiedereinweihung schon fertig.

Zu allen diese Erläuterungen stellte Ute Pürkel biblische Parallelen her, die häufig aus dem Bericht über den Tempelbau Salomos stammten. Bei den Aufgaben aus dem Bereich Elektrik gelangen aus bekannten Gründen natürlich keine biblischen Parallelen.

Ganz wichtig war es dem Vorbereitungsteam des Gottesdienstes auch allen zu danken, die zum Gelingen beigetragen hatten, allen voran natürlich den Handwerksbetrieben aber auch allen, die durch finanzielle oder zeitliche Unterstützung dabei beteiligt waren, dass es gelungen war, in der relativ kurzen Zeit von etwas über einem Jahr die angestrebte Summe von 100 000 € für die Sanierung zu sammeln, das waren einerseits viele, viele Spenden aber auch das Kirchgeld, das dem Zweck gewidmet wurde.

Besonders eindrucksvoll war die „Hymn“ von Barclay James Harvest , die Martin Wagner mit den Chören, Harald Braun an der Orgel, Pfr. Kessel und Gerhard Schlagbaum an den Gitarren, Percussion mit Otto Fürsattel sowie einigen Bläsern des Posaunenchors zu einem Gesamtgemeinde-Musikstück vereint hatte, so dass nach Aussage einer Gottesdienstbesucherin sogar die Empore bebte.

Dekan Tobias Schäfer hielt die Festpredigt und legte die Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“ an diesem Festtag aus. Es erscheint so, als wäre die Losung speziell für die Ottensooser ausgesucht worden!

Außerdem nahm er gemeinsam mit Pfr. Kessel eine Weihehandlung vor und wünschte, dass die Kirche St. Veit auch weiterhin das geistliche Zentrum des Dorfes bleibt und Menschen bei wichtigen Lebensabschnitten begleitet.

Im Anschluss wurde noch zum Kirchenkaffee geladen und viele ließen sich einladen, auch um die Bilderausstellung mit Informationen zu Sanierung und Vorher-Nachher-Aufnahmen zu sehen.

Wer wollte, konnte auch noch eine Kirchenführung machen und sich z.B. von dem instand gesetzten Gebälk am Dach überzeugen.

Natürlich steht und fällt ein Festgottesdienst auch mit der Musik und so war es wunderbar, dass neben dem Posaunenchor und dem Frauensingkreis auch der Männergesangverein, der kein kirchlicher Chor ist, wieder seine Bereitschaft zugesagt hatte, bei dieser wichtigen Begebenheit dabei zu sein.

Dieser Festtag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!

Wie sagte Pfarrer Kessel zur Begrüßung: Alle paar 60 Jahre gibt es so eine Aufgabe. Die letzte Sanierung war 1962 gewesen!

Bildnachweis: Huth

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2026/06/alles-wird-neu-2/ Sun, 31 May 2026 22:17:12 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13787 Albrecht Kessel

Geistliches Zentrum – Geist im Zentrum Die Kirchensanierung kostet viel Arbeits- und Finanzkraft, das ist ganz klar festzuhalten. Wer eine Kirche in der Größenordnung erhalten will, um sie als religiöses Zentrum zur Verfügung zu stellen, der muss investieren. Das bedeutet aber auch, dass für andere Dinge kein Geld zur Verfügung steht und die Arbeitskraft nicht für alle Ideen und Aufgabenfelder frei ist. Um es auf den kurzen […]]]>
Albrecht Kessel

Geistliches Zentrum – Geist im Zentrum

Die Kirchensanierung kostet viel Arbeits- und Finanzkraft, das ist ganz klar festzuhalten. Wer eine Kirche in der Größenordnung erhalten will, um sie als religiöses Zentrum zur Verfügung zu stellen, der muss investieren. Das bedeutet aber auch, dass für andere Dinge kein Geld zur Verfügung steht und die Arbeitskraft nicht für alle Ideen und Aufgabenfelder frei ist. Um es auf den kurzen Nenner zu bringen: Investition in Stein gegen Investition in Geist.

Die Frage, die die Landeskirche gerade stellt ist, welche Gebäude wollt ihr erhalten? Alle können wir nicht mehr finanzieren. Die Antwort ist meistens: auf die Kirche wollen wir nicht verzichten. Weil wir so viele und intensive Erlebnisse mit ihr verbinden, weil sie unsere Glaubensheimat ist, weil sie ein besonderer Raum ist. Deshalb haben wir auch so viel in die St. Veitkirche investiert und freuen uns, wenn ein Gottesdienst gelingt, bei dem Groß und Klein ihre Freude haben, wie man auf dem Titelfoto sehen kann. Und wir wissen, dass die nächsten Jahrzehnte dieses Gebäudes gesichert sind.

Auf der anderen Seite garantiert so ein Steingebilde nicht, dass sich in ihr auch etwas regt. Es gibt ja auch Steine, die einengen und abtöten, was eigentlich wachsen will.

Deshalb finde ich Pfingsten so gut. Dieser Feiertag erinnert uns daran, dass nicht alles planbar, lenkbar ist und immer ordnungsgemäß abläuft. Der Heilige Geist weht bekanntlich, wo er will. Und er weht nicht immer dort, wo ich es will. Und umgekehrt kann er wehen, wo ich es nicht erwartet habe. Das weist darauf hin, dass wir uns zwar ein Bild von Gott machen (er macht alles gut), aber das Bild muss nicht stimmen. Denn das Leben kann auch schlecht laufen. Mir kommt nicht immer Liebe entgegen. Gott ist und bleibt für uns unverfügbar. Deshalb ist das andere Bild so wichtig: der Geist weht, wo er will.

Und dann kann es passieren, dass sich nach längerer Zeit plötzlich junge Menschen melden, die Lust haben, eine Gruppe für Jüngere anzubieten. Das hatte niemand geplant oder gelenkt. Da hat niemand gefragt. Es kam einfach auf und alle haben dankbar Ja gesagt.

Das bedeutet nicht, dass wir nichts anbahnen oder lenken müssten. Pfingsten bedeutet, dass wir keine Garantie haben, dass alles so läuft, wie wir das gerne hätten. Aber Pfingsten bedeutet sehr wohl, dass wir darauf vertrauen dürfen, dass manches kommt, was so unerwartet und überraschend ist. Um dann zuzugreifen, es anzunehmen, dankbar zu sein.

Ein frohes Pfingstfest wünscht Ihnen
Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2026/04/kirche-st-veit/ Tue, 31 Mar 2026 22:45:45 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13764 Albrecht Kessel

Das religiöse Zentrum von Ottensoos! Mit diesem Schlagwort haben wir bei den Fördergeldgebern geworben, um unsere St. Veit-Kirche wieder fit für die nächste Generation zu machen. Aber ist es ein religiöses Zentrum, wenn nicht so viele Menschen den Weg hinauf finden, sondern die Kirche eher aus dem Abstand heraus betrachten? Sich an Heilig Abend mit „und einen guten Rutsch, wir freuen uns auf Ostern“ verabschieden? […]]]>
Albrecht Kessel

Das religiöse Zentrum von Ottensoos!

Mit diesem Schlagwort haben wir bei den Fördergeldgebern geworben, um unsere St. Veit-Kirche wieder fit für die nächste Generation zu machen. Aber ist es ein religiöses Zentrum, wenn nicht so viele Menschen den Weg hinauf finden, sondern die Kirche eher aus dem Abstand heraus betrachten? Sich an Heilig Abend mit „und einen guten Rutsch, wir freuen uns auf Ostern“ verabschieden?

Bei der Einweihung ist natürlich viel geboten. „Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“ So sagt das Jesus im Lukasevanglium. Nicht über unsere Wiedereinweihung von St. Veit, sondern über Gottes Reich, das überall dort anfängt, wo wir uns mit Gott und seiner schöpferischen Kraft verbinden. Aber das ist genau der Punkt: wo sind wir verbunden, wo docken wir an die große Liebesmacht des „Schöpfers aller Dinge“ an?

Da fange ich nicht außen an, sondern in meinem Inneren. Wo spüre ich eine große Verbundenheit? Im Herzen? Im Geist? In meinem Selbst? Hier bin ich meinem Gott ganz nahe. Denn er hat sich ja so klein gemacht, dass er in die Welt kommen konnte, also auch zu mir kleinem Menschen.

Aber manchmal brauche ich eine besondere Umgebung, um mich verbunden zu fühlen. Das kann tatsächlich der Wald sein. Oder eben ein spirituelles Gebäude wie die Kirche. Bei der Sanierung von St. Veit sind wir vom Bauausschuss in alle Winkel bis unters Dach gekrabbelt und haben gesehen, wie besonders das ehrwürdige Gebäude ist. Ehrwürdig, weil es schon viel ausgehalten hat und vielen Menschen als religiöses Zentrum gedient hat. Generationen wurden hier getauft, konfirmiert, getraut und auch betrauert. Hier haben ganze Familien die Fest-Gottesdienste mitgefeiert. Hier steckt eine hohe emotionale Bindung zwischen den Mauern. Und eben eine intensive Möglichkeit mit Herz, Geist und allen Sinnen anzudocken. Und seinen eigenen Weg der Spiritualität zu finden, um sich mit der schöpferischen Kraft zu verbinden.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/alles-wird-neu/ Sat, 31 Jan 2026 23:04:53 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13680 Albrecht Kessel

Alles wird neu! Mit dieser Jahreslosung sind wir gestartet und es fühlt sich großartig an! Die Kirchensanierung muss noch innen fertig werden. Jetzt ist Eile angesagt, denn wir wollen Ende März kurz vor Ostern die Wiedereinweihung feiern. Und es gibt schon noch einiges zu tun. Aber Ostern und Konfirmation sollen unbedingt in der Kirche stattfinden, […]]]>
Albrecht Kessel

Alles wird neu!

Mit dieser Jahreslosung sind wir gestartet und es fühlt sich großartig an! Die Kirchensanierung muss noch innen fertig werden. Jetzt ist Eile angesagt, denn wir wollen Ende März kurz vor Ostern die Wiedereinweihung feiern. Und es gibt schon noch einiges zu tun. Aber Ostern und Konfirmation sollen unbedingt in der Kirche stattfinden, also setzen wir alles daran, dass es klappt. Zumindest im Großen und Ganzen. Kleinigkeiten können natürlich noch nachgearbeitet werden. Auf der Spendenuhr ist unser erstes Ziel von 100.00 Euro bald erreicht, nur noch eine kleine Fläche ist übrig; wenn die Kirche fertig ist, werden wir in der Abrechnung sehen, was wir noch zusätzlich beisteuern müssen.

Alles wird neu! Aber natürlich stimmt das so nicht. Wir stellen die Kirche wieder her, damit wir sie die nächsten Jahrzehnte weiterhin gut als spirituelles Zentrum nutzen können. Dachgebälk und Mauern sind wieder gefestigt. Aber es wird sich nicht so viel verändern. Vor allem im Eingangsbereich gibt es eine Auflockerung. In neue Technik mit Licht und Ton wird investiert. Aber der Blick in die Kirche bleibt der gleiche. Für die einen eine gute Nachricht, andere werden es bedauern.

Auf der anderen Seite ist der Kirchenvorstand mit den neuen Strukturen beschäftigt. Wir schließen uns immer weiter in der Region zusammen und wir werfen auch darüber hinaus noch einen Blick, da sich die Rahmenbedingungen in unserer Landeskirche so schnell verändern. Also doch alles neu? Ich denke, im Vertrauen auf den Gott, der das sagt, lassen wir so manches los, was uns bisher begleitet hat, um zu sehen, was davon bleibt und was sich verändert und zu etwas Neuem wird. Alt ist manchmal vertraut und bodenständig, manchmal überholt und nicht mehr von dieser Welt. Neu ist manchmal genau richtig und zukunftsfähig, manchmal zu viel oder führt nicht weiter. Es geht darum, sich dem anzuvertrauen, der das sagt: Siehe ich mache alles neu. Es braucht manchmal die Veränderung, um das zu behalten, wie es war; und es braucht den Blick für das, was bleiben soll, um den Weg weiter gehen zu können.
Das wird uns nicht nur in diesem Jahr begleiten.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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6 Tage Slowenien https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/6-tage-slowenien/ Sat, 31 Jan 2026 23:03:47 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13689

Historische und christliche Städte und Stätten. Reise für Schönberg – Reichenschwand – Ottensoos, Reisezeit: 07.09. – 12.09.2026    ]]>

Historische und christliche Städte und Stätten.

Reise für Schönberg – Reichenschwand – Ottensoos,

Reisezeit: 07.09. – 12.09.2026

 

 

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2025/12/advent/ Mon, 01 Dec 2025 20:15:31 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13670 Albrecht Kessel

Und schon ist er da, der erste Advent. Das Bild auf der Titelseite des Kirchenboten zeigt vermeintlich unsere renovierte Kirche. Leider ist der Innenraum der Kirche noch auf Christo-Art verhüllt und kann weder im Advent noch an Weihnachten genutzt werden. Wir hoffen mit der Fertigstellung jetzt auf Ostern. Aber der Weihnachtsschmuck macht sich gut in der […]]]>
Albrecht Kessel

Und schon ist er da, der erste Advent.

Das Bild auf der Titelseite des Kirchenboten zeigt vermeintlich unsere renovierte Kirche. Leider ist der Innenraum der Kirche noch auf Christo-Art verhüllt und kann weder im Advent noch an Weihnachten genutzt werden. Wir hoffen mit der Fertigstellung jetzt auf Ostern. Aber der Weihnachtsschmuck macht sich gut in der Kirche und erinnert uns an den Advent.

Was bedeutet der Advent für Sie, für dich? Bedeutet er viel Arbeit, weil viel vorbereitet werden muss für die diversen Weihnachtsfeiern, für das Weihnachtsfest, für die darzubietenden Köstlichkeiten? Bedeutet er Hektik, weil noch geplant und eingekauft werden muss?

Bedeutet er Langeweile, weil zwar andere viel zum Feiern fort sind, aber ich alleine zu Hause sitze und niemand zu mir kommt? Was bedeutet der Advent für mich?

Der Advent bedeutet eine Zeitspanne, in der wir uns vorbereiten. Und das kann sehr unterschiedlich aussehen. Für die einen bedeutet das, sich genau zu überlegen, was dem anderen denn gefallen könnte, mit was er viel anfangen kann, was er sich aber selbst nicht gönnen würde. Für andere bedeutet das, schon mit Freunden und Bekannten zusammenzukommen, mal entspannt zu reden über Dinge, die gut gelungen sind, die Freude ins Leben bringen.

Und für manche bedeutet es, noch zu Ende zu bringen, was das Jahr über offen blieb und endlich einen Abschluss braucht.

Einerseits jammere ich gerne über den Advent und den Stress und die Notwendigkeiten; andererseits bietet der Advent eine wundervolle Chance: sich vier Wochen lang mit dem Fest der Liebe innerlich zu verbinden und die inneren Verknüpfungen zu mir lieben Menschen zu finden. Die Liebe zu meditieren, die wir ohne unser Zutun empfangen dürfen, einfach, weil wir Geschöpfe sind.

Auch wenn oft viel zu tun ist in dieser Zeitspanne Advent, wir dürfen immer wieder einen Augenblick nehmen, in dem wir dem nachspüren: der Liebe, der Verbundenheit allen Lebens, des Angenommenseins.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Benefizkonzert Frauensingkreis + Posaunenchor + Männergesangverein https://pfarramt-ottensoos.de/2025/11/benefizkonzert/ Mon, 03 Nov 2025 20:13:18 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13659

Benefizkonzert mit Frauensingkreis, Posaunenchor und Männergesangverein Samstag, 8.11.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ottensoos]]>

Benefizkonzert

mit Frauensingkreis, Posaunenchor und Männergesangverein

Samstag, 8.11.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ottensoos


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