Kirchengemeinde Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de Evang. Luth. Kirchengemeinde Ottensoos Sun, 01 Feb 2026 12:51:07 +0000 de hourly 1 Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/alles-wird-neu/ https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/alles-wird-neu/#respond Sat, 31 Jan 2026 23:04:53 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13680 Albrecht Kessel

Alles wird neu! Mit dieser Jahreslosung sind wir gestartet und es fühlt sich großartig an! Die Kirchensanierung muss noch innen fertig werden. Jetzt ist Eile angesagt, denn wir wollen Ende März kurz vor Ostern die Wiedereinweihung feiern. Und es gibt schon noch einiges zu tun. Aber Ostern und Konfirmation sollen unbedingt in der Kirche stattfinden, […]]]>
Albrecht Kessel

Alles wird neu!

Mit dieser Jahreslosung sind wir gestartet und es fühlt sich großartig an! Die Kirchensanierung muss noch innen fertig werden. Jetzt ist Eile angesagt, denn wir wollen Ende März kurz vor Ostern die Wiedereinweihung feiern. Und es gibt schon noch einiges zu tun. Aber Ostern und Konfirmation sollen unbedingt in der Kirche stattfinden, also setzen wir alles daran, dass es klappt. Zumindest im Großen und Ganzen. Kleinigkeiten können natürlich noch nachgearbeitet werden. Auf der Spendenuhr ist unser erstes Ziel von 100.00 Euro bald erreicht, nur noch eine kleine Fläche ist übrig; wenn die Kirche fertig ist, werden wir in der Abrechnung sehen, was wir noch zusätzlich beisteuern müssen.

Alles wird neu! Aber natürlich stimmt das so nicht. Wir stellen die Kirche wieder her, damit wir sie die nächsten Jahrzehnte weiterhin gut als spirituelles Zentrum nutzen können. Dachgebälk und Mauern sind wieder gefestigt. Aber es wird sich nicht so viel verändern. Vor allem im Eingangsbereich gibt es eine Auflockerung. In neue Technik mit Licht und Ton wird investiert. Aber der Blick in die Kirche bleibt der gleiche. Für die einen eine gute Nachricht, andere werden es bedauern.

Auf der anderen Seite ist der Kirchenvorstand mit den neuen Strukturen beschäftigt. Wir schließen uns immer weiter in der Region zusammen und wir werfen auch darüber hinaus noch einen Blick, da sich die Rahmenbedingungen in unserer Landeskirche so schnell verändern. Also doch alles neu? Ich denke, im Vertrauen auf den Gott, der das sagt, lassen wir so manches los, was uns bisher begleitet hat, um zu sehen, was davon bleibt und was sich verändert und zu etwas Neuem wird. Alt ist manchmal vertraut und bodenständig, manchmal überholt und nicht mehr von dieser Welt. Neu ist manchmal genau richtig und zukunftsfähig, manchmal zu viel oder führt nicht weiter. Es geht darum, sich dem anzuvertrauen, der das sagt: Siehe ich mache alles neu. Es braucht manchmal die Veränderung, um das zu behalten, wie es war; und es braucht den Blick für das, was bleiben soll, um den Weg weiter gehen zu können.
Das wird uns nicht nur in diesem Jahr begleiten.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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6 Tage Slowenien https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/6-tage-slowenien/ https://pfarramt-ottensoos.de/2026/02/6-tage-slowenien/#respond Sat, 31 Jan 2026 23:03:47 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13689

Historische und christliche Städte und Stätten. Reise für Schönberg – Reichenschwand – Ottensoos, Reisezeit: 07.09. – 12.09.2026    ]]>

Historische und christliche Städte und Stätten.

Reise für Schönberg – Reichenschwand – Ottensoos,

Reisezeit: 07.09. – 12.09.2026

 

 

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2025/12/advent/ https://pfarramt-ottensoos.de/2025/12/advent/#respond Mon, 01 Dec 2025 20:15:31 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13670 Albrecht Kessel

Und schon ist er da, der erste Advent. Das Bild auf der Titelseite des Kirchenboten zeigt vermeintlich unsere renovierte Kirche. Leider ist der Innenraum der Kirche noch auf Christo-Art verhüllt und kann weder im Advent noch an Weihnachten genutzt werden. Wir hoffen mit der Fertigstellung jetzt auf Ostern. Aber der Weihnachtsschmuck macht sich gut in der […]]]>
Albrecht Kessel

Und schon ist er da, der erste Advent.

Das Bild auf der Titelseite des Kirchenboten zeigt vermeintlich unsere renovierte Kirche. Leider ist der Innenraum der Kirche noch auf Christo-Art verhüllt und kann weder im Advent noch an Weihnachten genutzt werden. Wir hoffen mit der Fertigstellung jetzt auf Ostern. Aber der Weihnachtsschmuck macht sich gut in der Kirche und erinnert uns an den Advent.

Was bedeutet der Advent für Sie, für dich? Bedeutet er viel Arbeit, weil viel vorbereitet werden muss für die diversen Weihnachtsfeiern, für das Weihnachtsfest, für die darzubietenden Köstlichkeiten? Bedeutet er Hektik, weil noch geplant und eingekauft werden muss?

Bedeutet er Langeweile, weil zwar andere viel zum Feiern fort sind, aber ich alleine zu Hause sitze und niemand zu mir kommt? Was bedeutet der Advent für mich?

Der Advent bedeutet eine Zeitspanne, in der wir uns vorbereiten. Und das kann sehr unterschiedlich aussehen. Für die einen bedeutet das, sich genau zu überlegen, was dem anderen denn gefallen könnte, mit was er viel anfangen kann, was er sich aber selbst nicht gönnen würde. Für andere bedeutet das, schon mit Freunden und Bekannten zusammenzukommen, mal entspannt zu reden über Dinge, die gut gelungen sind, die Freude ins Leben bringen.

Und für manche bedeutet es, noch zu Ende zu bringen, was das Jahr über offen blieb und endlich einen Abschluss braucht.

Einerseits jammere ich gerne über den Advent und den Stress und die Notwendigkeiten; andererseits bietet der Advent eine wundervolle Chance: sich vier Wochen lang mit dem Fest der Liebe innerlich zu verbinden und die inneren Verknüpfungen zu mir lieben Menschen zu finden. Die Liebe zu meditieren, die wir ohne unser Zutun empfangen dürfen, einfach, weil wir Geschöpfe sind.

Auch wenn oft viel zu tun ist in dieser Zeitspanne Advent, wir dürfen immer wieder einen Augenblick nehmen, in dem wir dem nachspüren: der Liebe, der Verbundenheit allen Lebens, des Angenommenseins.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Benefizkonzert Frauensingkreis + Posaunenchor + Männergesangverein https://pfarramt-ottensoos.de/2025/11/benefizkonzert/ https://pfarramt-ottensoos.de/2025/11/benefizkonzert/#respond Mon, 03 Nov 2025 20:13:18 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13659

Benefizkonzert mit Frauensingkreis, Posaunenchor und Männergesangverein Samstag, 8.11.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ottensoos]]>

Benefizkonzert

mit Frauensingkreis, Posaunenchor und Männergesangverein

Samstag, 8.11.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ottensoos


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Theaterspiel wird verschoben https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/theaterspiel-wird-verschoben/ https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/theaterspiel-wird-verschoben/#respond Thu, 02 Oct 2025 11:47:51 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13524

Leider müssen die für 2025 geplanten Aufführungen des Theaterspieles „The golden five“ verletzungsbedingt verschoben werden.]]>

Leider müssen die für 2025 geplanten Aufführungen des Theaterspieles

„The golden five“

verletzungsbedingt verschoben werden.

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Pilgern auf dem Jakobsweg https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/pilgern-auf-dem-jakobsweg/ Wed, 01 Oct 2025 18:41:00 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13551

  Interview mit Jürgen Lassauer – einem langjährigen Jakobsweg-Pilger aus Ottensoos Was hat dich dazu bewegt, dich auf den Jakobsweg zu machen? Welche Etappe war deine erste und wie waren deine ersten Erfahrungen? Wie viele Etappen bist du gegangen, in welchem Zeitrahmen? Was hast du im Lauf der Zeit dazugelernt? Welche Etappe war für dich am eindrücklichsten und warum? […]]]>

 

Interview mit Jürgen Lassauer – einem langjährigen Jakobsweg-Pilger aus Ottensoos

Was hat dich dazu bewegt, dich auf den Jakobsweg zu machen?

Mein Arbeitskollege, der sehr christlich geprägt war, sprach darüber, dass er pilgern wolle, worüber ich zunächst gelacht habe. Aber irgendwie hat mich der Gedanke nicht losgelassen und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Tatsächlich habe ich dann früher mit dem Pilgern begonnen als er.

Welche Etappe war deine erste und wie waren deine ersten Erfahrungen?

Meine erste Etappe war von Nürnberg/ Stein nach Rothenburg. Damals war ich noch im Arbeitsprozess und konnte nur drei Tage am Stück pilgern. Meine erste Übernachtung war bei einem Ehepaar in Leutershausen. Am Morgen verabschiedete mich die Frau mit einem Reisesegen. Das war für mich sehr eindrücklich und wir blieben noch lange in schriftlichem Kontakt z.B. mit einem Weihnachtsgruß. Mir wurde auch bewusst, wie wenig Kilometer man in einer Stunde schafft. Man muss sich auch konzentrieren, nichts zu vergessen z.B. den Pilgerstab, weil man sonst zurücklaufen muss.

Wie viele Etappen bist du gegangen, in welchem Zeitrahmen?

(Sieht auf den Einkerbungen seines Pilgerstabes nach) 2010 bis 2015 war ich immer drei Tage unterwegs, weil ich noch gearbeitet habe.
Ab 2016 war ich dann immer 2-3 Wochen unterwegs, je nach Laune. Mittlerweile hatte ich auch schon die französische Grenze erreicht und da wäre es von der Anreise her nicht mehr sinnvoll gewesen so kurz zu pilgern. Seitdem war ich jedes Jahr unterwegs.

Was hast du im Lauf der Zeit dazugelernt?

Wichtig ist es möglichst wenig mitzunehmen, mit Wasser sollten es nicht mehr als 8 kg sein, dann macht es auch Spaß.

Ich habe durch das Pilgern eine positive Einstellung zum Leben gewonnen nach dem Motto: „Alles wird gut.“ Obwohl ich ganz wenig voraus buche und ich auch schon schwierige Situationen erlebt habe, ist am Ende das Tages immer alles gut geworden.

Welche Etappe war für dich am eindrücklichsten und warum?

Als ich in der Auvergne im Aubrac-Gebirge war, erlebte ich eine fast menschenleere Landschaft mit Osterglockenfeldern und einer traumhaften Natur. Da fühlte ich mich der Schöpfung ganz besonders nah!

An welches Erlebnis erinnerst du dich besonders gerne?

Vieles Schöne habe ich im letzten Jahr auf der zwischenmenschlichen Ebene im Baskenland erlebt. Einen Pilgerkollegen habe ich durch Zufall wieder getroffen. Wir hatten ein tolles Quartier und er spielte frühmorgens bei Sonnenaufgang vom Handy „Morning has broken“, das fand ich nicht so passend. Aber es wurde viel besser, als wir selbst sangen. An diesem Tag schloss sich uns eine Frau aus Erfurt an, die im Kirchenchor singt. Wir kamen an eine Kirche, die um einen großen Fels herumgebaut ist, der Ort allein ist schon kultisch. Ich habe immer ein Liedblatt aus Ottensoos dabei, wobei ich eigentlich immer alleine singe, weil ich nur ein Brummer bin. Aber da haben wir zu dritt „Morgenlicht leuchtet“ gesungen und das war für mich so unglaublich bewegend.

Ich habe während des Pilgerns auch so oft Hilfe von oben bekommen!

Einmal saß ich bei einem kühlen Radler in einem Ort, als die Dorfgendarmerie aus dem vorherigen Ort mit Tatütata gefahren kam und mich fragte ob ich Pilger sei und das meine Papiere seien. Die hatte ich im dortigen Laden liegenlassen und die beiden Gendarmen hatten sich gleich auf den Weg gemacht. Zwei Stunden später hatte ich eine Mitfahrgelegenheit Richtung Heimat vereinbart, also wäre mir nicht allzu viel Zeit zum Suchen geblieben.

Welches Erlebnis war das Schwierigste?

Einmal war es schon 16 Uhr abends und ich war schon sehr geschafft. Ich wusste, ich hatte noch fünf Kilometer zu laufen und wollte durch den Wald abkürzen. Der war sehr dicht und ich bahnte mir eine Schneise, bis ich auf einen Weg kam, den einzigen weit und breit, dem ich noch mal zwei Stunden folgte. Leider in die falsche Richtung. Da kam eine junge Frau auf dem Mountainbike – für mich wie ein Engel – und ich konnte mich trotz rudimentärer Sprachkenntnisse verständlich machen. Sie veranlasste dann, dass mich die Nachbarin meiner Zimmerwirtin für die kommende Nacht abholte.

Wie waren deine Kontakte zu anderen Pilger/innen?

Die waren durchwegs positiv und ich habe viele Kontakte geschlossen. Bei den Pilgern herrscht ein Miteinander wie in einer großen Familie. Ich gehe gern auf Menschen zu und spreche sie sehr intuitiv an. Ich glaube sie merken meine Offenheit und dann sind sie auch offen zu mir. Auch zu vielen Einheimischen hatte ich trotz der Sprachbarriere guten Kontakt. Wenn man durchnässt durch Starkregen ankommt und aus dem Haus heraus tönt: „Komm rein, Jürgen, hier gibt‘s warmen Glühwein“ – dann geht einem doch das Herz auf.

Bist du immer in Pilgerunterkünften untergekommen und wie muss man sich diese vorstellen?

In Deutschland sind es Gasthöfe, aber in Frankreich sind es nur Unterkünfte auf privater Basis, auf Bauernhöfen oder bei Rentnern, die gerne Menschen aufnehmen. Selten war ich auch in Klöstern, wo es immer besonders schön war wegen der spirituellen Kontakte und den Gottesdiensten.

Es gibt ein kleines Büchlein mit Adressen und vor dem Abend kann man dort anrufen. Wenn es nicht klappt, wird einem weitergeholfen. In einem Ort bei der Touristinfo bekam ich den Tipp, dass es im Nachbarort ein verfallenes Pfarrhaus gibt, wo ich dann übernachten konnte und es kam auch jemand, der mir aufgesperrt hat. In Frankreich sind die Kosten gering, für 15€ bekommt man eine Übernachtung und für noch mal 15€ ein leckeres Drei-Gänge-Menü, einschließlich freudiger Gesänge und einem Abendgebet. An Feiertagen wurde ich auch in die Familie samt Verwandtschaft aufgenommen. In Spanien sind die Unterkünfte alle ehrenamtlich auf Spendenbasis.

Hat sich das Pilgern im Lauf der Jahre verändert?

Das Smartphone hat auch beim Pilgern Einzug gehalten. Das ist einerseits positiv, weil man keine schweren Karten mehr mitnehmen muss. Es gibt auch eine Santiago-App, die sehr gut funktioniert. Hier kann man Entfernungen und Höhenunterschiede einsehen, allerdings geht dadurch auch ein Stückweit das Abenteuer verloren. Immer wieder buchen Pilger ein Quartier und kommen dann doch nicht, weil sie nicht so weit oder weiter gekommen sind. Da sie nicht immer absagen, ist das für die Herbergseltern ärgerlich, weil sie vielleicht einem andern Pilger abgesagt haben.

Was bedeutete dir das Alleinsein auf dem Weg?

Ich komme da wunderbar zu mir. Keiner zupft mich am Ärmel und will etwas von mir. Ich kann über vieles nachdenken, was mir daheim nicht so gelingt. Ich erlebe die Natur und bekomme ständig neue Eindrücke. Angst kann ich überwinden, die nämlich schon da ist, daheim ist doch alles viel sicherer.

Welche Pilgerziele hast du für die Zukunft?

Vom 01.-18.September 2025 werde ich in Spanien meine vorletzte Etappe laufen und im nächsten Jahr hoffe ich auf den Abschluss in Santiago de Compostela.

Ich habe auch schon ein neues Ziel vor Augen: den alten Kammweg nach Osten über das Vogtland, Erzgebirge und Elbsandsteingebirge bis zur Schneekoppe an der polnisch-tschechischen Grenze. Das sind etwa 850 km

.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der sich auf den Weg machen will?

Man sollte nicht wie ich gleich versuchen mit 30 bis 40 km anzufangen, sondern sich langsam herantasten, damit es keine Blasen gibt. Bestimmt ist es auch gut, in Deutschland anzufangen und die Gasthöfe zu reservieren. Natürlich ist auch wenig Gepäck wichtig.

Es ist gut offen zu sein für die wunderschöne Natur aber auch dafür, andere Mentalitäten kennenzulernen. Dass es landestypisch oft lockerer zugeht als bei uns, kam mir persönlich sehr entgegen.

Und wie ist es, wenn man wieder heimkommt?

Wenn man drei Wochen nur zu Fuß unterwegs ist, dann ist mir alles immer erst zu schnell, v.a. das Autofahren, aber ich bin durchaus auch dankbar, dass es wieder so einfach ist, z.B. etwas einzukaufen oder so bequem nach Reichenschwand zu kommen. Die Dankbarkeit ist nach dem Pilgern sehr groß!

Wir bedanken uns für diese großartigen Eindrücke aus erster Hand!

Bildnachweis: Lassauer

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/erntedank/ https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/erntedank/#respond Wed, 01 Oct 2025 18:30:56 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13534 Albrecht Kessel

Wen ich durch unseren Garten gehe, wachsen mir die reifen Früchte manchmal quasi in den Mund. Die Zibberla fallen reif herunter und werden zu einem Benefizessig für die Kirchensanierung verarbeitet. Die Weintrauben biegen die Reben am Pfarrhaus tief herab und schmecken zu Käse wunderbar. Die Pfirsiche fallen mit roten Bäckchen herunter und geben einen guten Nachtisch. Die Zwetschgen werden von Baum zu Baum unterschiedlich nacheinander reif und […]]]>
Albrecht Kessel

Wen ich durch unseren Garten gehe, wachsen mir die reifen Früchte manchmal quasi in den Mund. Die Zibberla fallen reif herunter und werden zu einem Benefizessig für die Kirchensanierung verarbeitet. Die Weintrauben biegen die Reben am Pfarrhaus tief herab und schmecken zu Käse wunderbar. Die Pfirsiche fallen mit roten Bäckchen herunter und geben einen guten Nachtisch. Die Zwetschgen werden von Baum zu Baum unterschiedlich nacheinander reif und geben einen wunderbaren Pflaumenkuchen, natürlich mit Sahne zu genießen.

Ich gebe zu, dass ich es nicht immer rechtzeitig schaffe, die wundervolle Ernte einzubringen, das schaffen unsere Landwirte perfekt. Aber sie leben auch von den Erträgen. Wenn im Garten Früchte überreif werden und von verschiedenen Tieren gegessen werden (und der Igel ist auch immer in der Dämmerung unterwegs), dann empfinde ich das nicht als Verschwendung von Lebensmitteln, sondern sehe auch hier einen Kreislauf am Werk. Unser Ökosystem lebt davon.

Auf den Feldern ist fast alles eingebracht, beim Schreiben der Zeilen steht noch der Mais auf kurzen Stengeln am Acker. In diesem Jahr gab es den Regen zur falschen Zeit, der Mais wurde dadurch ausgebremst. Auf der anderen Seite haben wir auf der Exkursion der Herbstzeitlose mit Landwirtschaftsdirektor a. D. Werner Wolf vom Tabakbauern im Kammersteiner Land gehört, dass es sich für diese Pflanze gut ergeben hatte. Für die Landwirte ist die Erntezeit immer eine stressige Zeit, denn es darf auf den letzten Metern mit dem Wetter nichts mehr schief gehen. Ich weiß, dass die Bauernfamilien sehr dankbar sind, wenn alles gut gegangen ist und sie die Früchte ihrer Arbeit von einem Jahr sehen.

Wir reden oft von Dankbarkeit. Ich finde aber, dass wir nicht oft genug die Dankbarkeit zum Ausdruck bringen können. Zwischen vielen Dingen, die problematisch sind oder uns den Wind aus den Segeln nehmen, gibt es so viel, wofür wir dankbar sein können. Erntedank ist eine gute Gelegenheit, sich Gedanken zu machen und festzuhalten: dafür bin ich Gott dankbar in meinem Leben.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/erntedank/feed/ 0
Bericht Grüner Gockel Datenkonto Stand 2025 https://pfarramt-ottensoos.de/2025/10/bericht-gruener-gockel-datenkonto-stand-2025/ Wed, 01 Oct 2025 16:23:00 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13580 Kirchliches Umweltmanagement

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15) Unter dieses Bibelwort hat unsere Kirchengemeinde ihre Umweltinitiative gestellt. Im Jahr 2013 konnten wir nach intensiver Arbeit ein Umweltmanagementsystem verabschieden]]>
Kirchliches Umweltmanagement

Seit nun schon über 15 Jahre existiert der Arbeitskreis „Grüner Gockel“ in der Kirchengemeinde. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist es die aktuellen Verbrauchsdaten für Wärmeenergie, Strom und Wasser monatlich aufzunehmen und im Portal „Umwelt- und Klimaarbeit“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern einzutragen. Da kommt in den 15 Jahren einiges an Daten zusammen. Ziel ist es dabei die getroffenen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf den Energieverbrauch nachzuweisen.

Hier ein Beispiel zur Auswirkung in der Energiebilanz nach Umstellung der Kindergartenheizung von Gas auf Wärmepumpe:

Bis 2020 wird vorwiegend über Gas geheizt. Nach der Modernisierung im Kindergarten wird dort die Wärme über mit Strom betriebene Wärmepumpen erzeugt. Deswegen steigt der Strombedarf an. Durch die installierte Photovoltaik Anlage auf dem alten Kindergarten konnte ab 2023 der Stromverbrauch durch die Nutzung des eigen erzeugten Stroms pro Jahr um 7000 kWh gesenkt werden.

Im nächsten Diagramm ist der gesamte Gasverbrauch und Stromverbrauch in Kilo Watt dargestellt.

Der Gasverbrauch reduziert sich deutlich während der Stromverbrauch weniger stark steigt.

In der Summe hat sich somit der Energieverbrauch durch die effizienteren Wärmepumpen in den letzten Jahren reduziert.

Allgemeine Informationen zum Grünen Gockel sind auf folgender Webseite zu finden:

Umwelt- und Klimaarbeit der Evang. Luth. Kirche in Bayern

Helmut Pölloth

Im Umweltteam gab es einen personellen Wechsel: Jürgen Schmidt ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Er war Mitglied des Teams von Anfang an und hat uns mit seinem Blick fürs Wesentliche oft weiter geholfen. Neu dazu gestoßen ist im Frühjahr Hannelore Schmauß, die Umweltmanagement beruflich gut kennt und uns neue Anregungen geben kann.

Herzlich willkommen!

Albrecht Kessel, Pfr.

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2025/08/neue-wege-mit-der-kirche/ https://pfarramt-ottensoos.de/2025/08/neue-wege-mit-der-kirche/#respond Thu, 31 Jul 2025 22:43:06 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13496 Albrecht Kessel

Endlich ab in die Ferien! Wie lange haben wir schon auf den Urlaub gewartet. Jetzt heißt es: raus aus dem Trott und mal etwas anderes erleben. Wir lieben die Abwechslung, weil wir grundsätzlich neugierig sind und weil uns die gleichen Abläufe einfach ermüden. In unserer Kirchengemeinde erleben wir allerdings so manche Veränderung als ungeahnte Herausforderung. Wir können unsere Kirche bis Jahresende nicht nutzen (aber hoffentlich Weihnachten wieder dort feiern). Was also tun stattdessen? Was bedeutet das […]]]>
Albrecht Kessel

Endlich ab in die Ferien! Wie lange haben wir schon auf den Urlaub gewartet. Jetzt heißt es: raus aus dem Trott und mal etwas anderes erleben. Wir lieben die Abwechslung, weil wir grundsätzlich neugierig sind und weil uns die gleichen Abläufe einfach ermüden.

In unserer Kirchengemeinde erleben wir allerdings so manche Veränderung als ungeahnte Herausforderung. Wir können unsere Kirche bis Jahresende nicht nutzen (aber hoffentlich Weihnachten wieder dort feiern). Was also tun stattdessen? Was bedeutet das und was müssen wir nun anders machen? Und wir suchen nach neuen Orten und neuen Möglichkeiten: was geht denn und was geht nicht? Es ist ein Ausprobieren und Erforschen. Wie ist es mit anderen Kirchen? Geht es auch draußen? Wenn wir im Pfarrgarten sind, gehen dann auch andere locations? Vor dem Wirtshaus – ja? Und dann wird überlegt, wie es gehen könnte. Und einfach mal ausprobiert. Also feiern wir unseren Gottesdienst am 3. August vor dem Roten Ross und gehen dann zum Frühschoppen über.

Die Versuchung ist groß, gleich zu sagen: nein, das geht doch nicht, das kann man nicht machen! Nachdem wir nicht an unserem gewohnten Ort sein können, ist es aber die Gelegenheit schlechthin, etwas auszuprobieren. Raus aus dem Trott und mal etwas anderes erleben! Und hinterher steht natürlich die kritische Abwägung: Wie war es? Was hat es gebracht? Sollen wir das wieder machen?

Beim Experimentieren an neuen Horizonten ist die Neugier wichtig und die Energie, sich gegen die Beharrungskräfte zu stemmen. So erleben wir es natürlich auch in unserer neuen Region Mittleres Pegnitztal. Wir eröffnen neue Horizonte und denken über unsere Kirchengemeinde hinaus. Das muss erst mit der Zeit wachsen und geht nicht von jetzt auf gleich.

Aber wir tun das alles mit dem Vertrauen auf den, der einmal gesagt hat: Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? (Mt 6, 26)

Mir gibt das viel Vertrauen in die Abwechslung und den Versuch: Schau mer mal, dann wer ma sehn.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Neueröffnete Bücherei https://pfarramt-ottensoos.de/2025/08/wiedereroeffnung-der-buecherei/ Thu, 31 Jul 2025 22:42:11 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13501

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 31. Mai 2025 die Wiedereröffnung unserer Ottensooser Bücherei statt. Nach freundlichen Begrüßungsworten von Pfarrer Albrecht Kessel, Frau Gotthard (Sankt Michaelsbund), Bürgermeister Klaus Falk und Carina Adelmann (Leitungsteam der Bücherei) erfreuten sich die vielen Besucher unterschiedlichster Altersklassen am gemeinsamen Gestalten eines Wandplakats, dem Bücherflohmarkt und dem Zusammensein bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Unsere kleinen Gäste konnten auf der Wiese an verschiedenen […]]]>

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 31. Mai 2025 die Wiedereröffnung unserer Ottensooser Bücherei statt.

Nach freundlichen Begrüßungsworten von Pfarrer Albrecht Kessel, Frau Gotthard (Sankt Michaelsbund), Bürgermeister Klaus Falk und Carina Adelmann (Leitungsteam der Bücherei) erfreuten sich die vielen Besucher unterschiedlichster Altersklassen am gemeinsamen Gestalten eines Wandplakats, dem Bücherflohmarkt und dem Zusammensein bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Eine großzügige Finanzspritze zur Wiedereröffnung überreichte Bürgermeister Falk: einen Scheck über 1000 €

Unsere kleinen Gäste konnten auf der Wiese an verschiedenen Stationen beim gemeinsamen Spielen Spaß haben sowie in der Bücherei Mini-Bücher basteln und eigene Lesezeichen gestalten.

Für Ihr / euer Kommen und die zahlreichen lieben Worte und Spenden bedanken wir uns ganz herzlich!

Diese ermöglichen uns neue tolle Bücher zu kaufen und weitere interessante Aktionen zu planen.

Ein besonderer Dank geht an den Gemeinderat der Gemeinde Ottensoos für die großzügige Geldspende sowie an die Bäckerei Sperber für leckeres Gebäck.

NEU bei uns ist ein Regal voller TONIES,eine TONIE-Wand zum Auswählen, ein Regal mit Zeitschriften, eine bunte Kinderecke mit jahreszeitlich wechselnder Dekoration

und eine gemütliche Leseecke.

Wer da keine Lust zum Schmökern bekommt!

Anfang Dezember beginnen wir den Advent mit einer Bastelaktion bei der schöne kreative Dinge gebastelt werden können.

Wer sich selbst ein Bild von der Bücherei in neuem Glanz machen, sich anmelden (in diesem Jahr – als Eröffnungsgeschenk- noch kostenlos), oder einfach erst einmal stöbern möchte, ist herzlich eingeladen am Dienstag von 15 bis 18 Uhr oder am Donnerstag von 16 bis 19 Uhr bei uns hereinzuschauen.

Für alle Schulkinder gibt es ab sofort die Bücherei-Ralley, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt.

Kommt vorbei und löst die Fragen, während ihr die Bücherei erkundet!

Was bedeuten Bücher für mich? – Dazu schrieb auch 2. Bürgermeisterin Tanja Riedel ihre Meinung auf einen Zettel

Wir freuen uns auf zahlreiche Leser!

Katrin Jakob und das Team der evangelischen öffentlichen Bücherei Ottensoos

 

Bildnachweis: Bücherei Ottensoos

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