Gottesdienst – Kirchengemeinde Ottensoos https://pfarramt-ottensoos.de Evang. Luth. Kirchengemeinde Ottensoos Sun, 28 Jun 2026 13:40:23 +0000 de hourly 1 music&message Gottesdienst https://pfarramt-ottensoos.de/2025/04/mm-gottesdienst/ Mon, 31 Mar 2025 22:27:45 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=13346

Interview mit Hannah Häberlein, der Organisatorin des m&m Gottesdienstes Seit wann gibt es in Ottensoos jetzt schon den m&m (music &message) Gottesdienst? Wie bist du auf die Idee gekommen, dieses Format ins Leben zu rufen? Was war dir bei der Konzeption wichtig? Wie ist so ein Gottesdienst aufgebaut? Deine Aufgabe ist es, Musik und Prediger/in zu finden – ist das nicht herausfordernd? Welche Zielgruppe willst du ansprechen? Welche Rückmeldungen erhältst […]]]>

Interview mit Hannah Häberlein, der Organisatorin des m&m Gottesdienstes

Seit wann gibt es in Ottensoos jetzt schon den m&m (music &message) Gottesdienst?

Der erste m&m Gottesdienst war im Februar 2023.

Wie bist du auf die Idee gekommen, dieses Format ins Leben zu rufen?

Das war die Zeit, als Christiane Polster als Jugendreferentin aufgehört hatte. Sie war bis dahin für die Jugendgottesdienste gemeinsam mit Pfr. Kessel verantwortlich. Mir persönlich hat der Begriff „Jugendgottesdienst“ nicht gefallen, da ich ihn als eingrenzend empfinde. Menschen, die auch gerne in moderne Gottesdienste gehen, aber nicht mehr jugendlich sind, fühlen sich dann nicht angesprochen. Ein Jugendgottesdienst ist nichts anderes als ein moderner Gottesdienst, aber ich wollte das Ganze anders aufbauen und einen roten Faden reinbringen. Ich wollte die moderne Gottesdienstform weiterentwickeln und attraktiv für jedermann machen.
Hannah Häberlein

Was war dir bei der Konzeption wichtig?

Im Gottesdienst sollten viele moderne Lieder gesungen werden, weil auch ich immer viel für mich mitnehme, wenn ich diese Lieder singe.
Außerdem soll, wie der Titel schon sagt, die message, also die Botschaft leicht verständlich rüberkommen, der Glaube lockerer vermittelt werden.

Wie ist so ein Gottesdienst aufgebaut?

 Es werden immer 5-6 Lieder gesungen. Für die Predigt frage ich immer verschiede Prediger/innen an, z.B. (ehemalige) Dekanatsjugendreferenten oder jüngere Diakon/innen. Dazu muss ich immer mein Netzwerk abklappern, aber bisher ist es mir immer gelungen jemanden zu finden.

Es gibt ein Thema, das mit einer Hinführung durch mich beginnt, z.B. durch eine Lesung oder eine eigene Erfahrung. Und das wird dann natürlich in der Predigt vertieft und ausgeführt.

Am Ende gibt es immer den gleichen Segen, den ich von Freizeiten mitgebracht habe und der mir selbst viel bedeutet. 

Deine Aufgabe ist es, Musik und Prediger/in zu finden – ist das nicht herausfordernd?

 Bei der Musik habe ich in der Regel zwei „heiße Eisen“. Das eine sind zwei Jungs aus Henfenfeld, mit denen ich befreundet bin und das andere ist die Band „Quartett – five“ aus Reichenschwand.

Das mit der Predigt ist durchaus herausfordernd, weil die möglichen Kandidat/innen natürlich ein eigenes Umfeld haben mit einem vollen Terminkalender, aber es hat bis jetzt immer geklappt.

Dieses Jahr ist es mir gelungen, eine Planung fürs ganze Jahr zu machen, das entlastet mich ungemein. 

Welche Zielgruppe willst du ansprechen?

Alle, die Lust auf einen anderen, moderneren Gottesdienst haben. Es ist mir wichtig, den Konfirmanden und Jugendlichen zu zeigen, dass Kirche nicht nur der übliche Sonntagsgottesdienst ist. Jeder kann sich den Weg suchen, der ihn anspricht. Ich freue mich genauso über ältere Gottesdienstbesucher. Von den Konfirmanden bis zum Alter von 70 Jahren ist das Spektrum weit gestreut.

Welche Rückmeldungen erhältst du?

 Es gibt sehr viele positive Rückmeldungen, die sich darüber freuen, dass es dieses Format gibt und manche würden auch gerne öfter einen solchen Gottesdienst feiern. Viele fühlen sich vom m&m Gottesdienst abgeholt.

Ich bin auch auf den Wunsch eingegangen, dass wir nicht nur überwiegend englische Lieder singen, sondern auch moderne deutsche Lieder.

Was macht dir Freude an dieser Arbeit?

Natürlich die positiven Rückmeldungen, wenn die Besucher etwas für sich mit nachhause nehmen können. Und es ist eben ein Gottesdienstformat, welches ich selbst gern besuche.

Was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?

Natürlich, dass sich noch mehr Menschen ansprechen und einladen lassen, vor allem junge Menschen und dass es regional besser angenommen wird. In der Region gibt es in Reichenschwand mit dem „Go special“ Gottesdienst ein ähnliches Format und wir sprechen uns da ab, damit es keine terminlichen Überschneidungen gibt.

Welche Themen wurden schon angesprochen?

Wir haben beim ersten m&m Gottesdienst im Jahr immer die Jahreslosung, die uns begleiten soll. Außerdem waren Themen: Reif für die Insel, Love is in the air, Faith can move mountains (Glaube kann Berge versetzen), Singt dem Herrn ein neues Lied, Take it easy, Mach dein Ding!, Raus aus der Ecke, Glauben heißt nichts wissen!?

Wie siehst du die Zukunft für m&m?

Ich hoffe, dass der Zuspruch gleichbleibend ist, dass es immer eine Zielgruppe für den Gottesdienst gibt. Es ist eher utopisch, das Format öfter anzubieten, weil das Kirchenjahr mit vielen Terminen getaktet ist. Außerdem hoffe ich natürlich, dass ein paar Konfis bleiben.

Liebe Hannah, wir danken dir für dein Engagement und für dieses Interview!

 

„Prüfet alles und behaltet das Gute“

Jugenddiakon Matze Rapp

Beim letzten m&m Gottesdienst wurden wir gekonnt musikalisch verwöhnt und begleitet von der Band „Quartett-five“ aus Reichenschwand, Musik, die unser Herz berührt.

Jugenddiakon Matze Rapp sagte, dass ihm bei der Jahreslosung als erstes eine Schnapsverkostung in seiner Heimat, der fränkischen Schweiz, eingefallen sei. Aber das sei natürlich nicht das, was Paulus meinte. Matze verdeutlichte, dass Gott schon immer ein Gott der Ordnung gewesen sei. Schon in der Schöpfungsgeschichte brachte Gott Ordnung ins Chaos, in das Tohuwabohu, wie es im Urtext auf den ersten Seiten der Bibel heißt. Keine Generation vor uns hatte so viele Optionen, wie die heutige, die von allen Informationen nur einen Klick entfernt ist. In diese Flut Ordnung zu bringen ist keine leichte Aufgabe. Aber die Bibel gibt uns eine Orientierungshilfe: Was tut unseren Beziehungen gut? Was stärkt unseren Glauben und lässt ihn wachsen? Jesus ist ein Liebhaber des Lebens, der möchte, dass das Leben eines jeden Einzelnen gelingt.

Die Band „Quartett-five“ aus Reichenschwand

Stimmen von Besuchern

 m&m für mich eine moderne Art Gottesdienst zu erleben und zu feiern.
Auch die vielen Lieder und mehr zu singen, das finde ich prima. Und ich finde es toll, wie sich unsere Jugendlichen einbringen und engagieren, damit wir diesen Gottesdienst so feiern können.
Pia Bräuer 
 Für mich ist der m&m Gottesdienst ein Gottesdienst, der vor allem durch junge Leute geprägt wird.
Das hat Vorteile für uns Jugendliche, da unsere Wünsche und Anliegen eher verstanden werden. Die Verantwortlichen gestalten daher die Gottesdienste mit modernen Liedern und interessanten Predigten, die uns Jugendliche besonders ansprechen.
Lukas Bräuer 
 m&m begeistert mit toller Musik und wechselnden Predigern. Das Konzept ist zukunftsorientiert und die Moderation überzeugend.
Diakon und Dekanatsjugendreferent Alexander Loos 
 Mir gefällt der Gottesdienst schon seit es ihn gibt sehr gut. Ursprünglich war es die Uhrzeit, die für mich angenehmer war als die vom „normalen“ Sonntagsgottesdienst. Dann hab ich festgestellt, dass es auch ein sehr mitreißendes Konzept ist. Die jeweiligen Predigten haben mich immer mitgenommen, egal, wer sie gehalten hat. Auch deine Beiträge, Gebete usw. sind toll. Sehr gut gefällt mir die Band aus Reichenschwand. Von den Liedern, die gesungen werden, kenn ich zwar viele nicht, aber sie sind trotzdem schön. Last but not least gefällt mir super gut, dass an diesem Gottesdienst Jung und Alt viel Freude haben. (Und die M&M‘s sind natürlich auch nicht zu verachten 😉😋)
Barbie Schuhmann 

 

 

 

 

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Besondere Gottesdienste https://pfarramt-ottensoos.de/2023/12/besondere-gottesdienste/ Fri, 01 Dec 2023 17:05:31 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=12895 Erntedank

„Horchd edz amoll alle gud zu“ Ein Gottesdienst in Mundart – geht das? Ist Mundart nicht eher etwas für ein lustiges Theaterstück oder vielleicht für ein Kabarett? Der eine oder andere konnte es sich ehrlich gesagt nicht recht vorstellen, wie das sein würde, aber alle wurden positiv überrascht. Einige Besucher des Mundartgottesdienstes hatten sich an diesem Sonntag besonders einladen lassen, wie es angekündigt worden war: „Lau di eilodn […]]]>
Erntedank

„Horchd edz amoll alle gud zu“

Ein Gottesdienst in Mundart – geht das? Ist Mundart nicht eher etwas für ein lustiges Theaterstück oder vielleicht für ein Kabarett?

Der eine oder andere konnte es sich ehrlich gesagt nicht recht vorstellen, wie das sein würde, aber alle wurden positiv überrascht. Einige Besucher des Mundartgottesdienstes hatten sich an diesem Sonntag besonders einladen lassen, wie es angekündigt worden war: „Lau di eilodn in die Kirch!“

Das ganze fand am „Back to church”-Sonntag statt, den die Landeskirche eigens zu diesem Zweck ausgerufen hatte und in Ottensoos fand quasi das Kontrastprogramm zu diesem englischen Motto statt.

Kontakt zu Albert Trommer vom Arbeitskreis „Mundart in der Kirche“, seines Zeichens auch Prädikant, hatte Elfriede Deinzer beim Kirchentag geknüpft und ihn für diesen Sonntag gewonnen.

Tatsächlich wurde in diesem Gottesdienst alles auf fränkisch dargeboten, von den Liedern des Frauensingkreises über die Gemeindelieder, alle Gebete und Lesungen, natürlich die Predigt bis hin zu den Abkündigungen. Dass Monika Haas und Elfriede Deinzer auch des fränkischen Dialekts ohne Einschränkungen mächtig sind, stellten die beiden eindrücklich unter Beweis.

Ein kleiner Witz zu Beginn ließ gleich alle schmunzeln: Als Gott die Dialekte verteilte, bekamen alle Regionen den Ihren, die Schwaben und Bayern, die Sachsen und die Berliner, nur für die Franken blieb keiner mehr übrig. Als der Franke schon beleidigt abziehen wollte, rief ihn Gott zurück und tröstete ihn: „Etz sei ned beleidichd, redd hald einfach su wie iich!“

Besonders berührt haben die Lieder. Diese sind soundso im Gottesdienst sehr zentral, weil Musik noch einmal eine andere Ebene anspricht, weniger den Verstand sondern direkt das Herz. Das wurde durch die fränkischen Texte verstärkt. Dialekt ist uns immer nah, weil er daheim gesprochen wird und von der Kindheit her vertraut ist. Im Arbeitsleben benutzt man eher das Hochdeutsche, aber heimeliger ist immer der Dialekt.

In seiner Predigt erzählte Albert Trommer einige „Gschichtla“. Dabei wurde deutlich, dass Fränkisch nicht gleich Fränkisch ist, denn in Ottensoos würden wir von „äm Gschichdler“ sprechen, auch benutzen wir kein „Liedbläddla“ sondern ein „Liedbläddler“.

Eine bekannte Kurzgeschichte von Heinrich Böll auf Fränkisch zu hören, war eine neue Erfahrung. In der Geschichte geht es darum, dass es nicht der Sinn des Lebens sein kann, nur Materielles anzuhäufen und dabei das eigentliche Leben zu verpassen. Sicher eine wichtige Botschaft für uns Franken, stehen wir doch im Ruf, ständig zu „ärbern“ und gern immer mehr haben zu wollen. Besonders eindrücklich hatte diese Botschaft schon Monika Haas in der Lesung von Psalm 49 verdeutlicht, ein Text, der sehr passend zur Predigt abgestimmt war.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren von allen Seiten positive Stimmen zu vernehmen und beim Kirchenkaffee konnte man sich noch mit dem Mundart-Prädikanten austauschen.

Man verstand sich gut beim Kirchenkaffee
nach dem Gottesdienst!

 

Psalm 49

Horchd edz amoll gud zu wos iich euch sooch,
des ledsde Hemmerd had kaane Taschn.
An großn Verschdärgger mit an großn Laudschbrecher möchdi edz nehma
und dann ganz laud a Durchsooch machen:
Horchd mir zu, alle Völker af dera Weld!
Horchd her, liebe Zeidgenossn!
Horchd her, ihr einfachn Leid!
Horchd her, ihr Mänädscher, ihr Angeber!
Horchd her, ihr Millionäre!
Horchd her ihr arma Schlugger und Hardz IV Embfänger!
Horchd ALLE her, ALLE!
Ja, horchd zu alle midanander.
Wos iich edzerdla sooch is a Nachrichd von Godd!
Die kumd ausn Herzn und jeder kann des verschdeh.
A Rädsl und a Geheimnis – obber vuller Musigg is die Bodschafd:
Wer si af sein Besidz und af sei Geld verlässd,
der lebd am Lebm vorbei.
Godd is ka Raiffeisnbangg und ka Kreisschboarkassa, bei denner
wou mer a große Summe für sei Lebm hinderleegn könna.
Des Lebm is nämli unendli vill mehr werd als Geld und jedes Werdbabier.
Des ledzde Hemmerd had kane Daschn
und kanner kann wos miednehma.
Der größde Reichdum nüdzd dir am End goarnix.
Wer des ned begreifd is affn Holzweech underwegs.
Also richdi in dein Lebm danach und du ned zammramschn.
Wenner abber an Godd glabd
eifach a su, ohne Hindergedankn und Berechnung
dann habder die Hoffnung
dass Godd euch bei sich aufnimmd nachn Tod.
Des is die geheimnisvolle und freudiche Bodschafd,
die wie ein Lichd in unser Lebm neischdroahld.

Fränkisch von Albert Trommer

 

Wer Erntedank feiert und sich dessen bewusst ist, dass nichts selbstverständlich ist, kann die Botschaft des Psalms 49 und die Predigt zum Gleichnis vom reichen Kornbauern verstehen und versuchen im eigenen Leben umzusetzen.

Regionalbischöfin zu Besuch

Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern auf der Ottensooser Kanzel
Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern auf der Ottensooser Kanzel

Gleich am Sonntag nach dem Mundartgottesdienst wurde das Erntedankfest gefeiert und Pfarrer Kessel konnte als Predigerin die Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern begrüßen, die auf Nachfrage auch ohne einen besonderen Anlass wie eine Einweihung oder ähnlichem gern in die Gemeinden kommt.

Musikalisch wurde der Gottesdienst in gewohnt professioneller Art vom Posaunenchor umrahmt und unterstützt. Die feierliche Stimmung und der Dank spiegelte sich auch in der schön geschmückten Kirche, was Mesner Klaus Kratzer wie jedes Jahr mit den Gaben von Gemeindegliedern sehr geschmackvoll übernommen hatte.

Thematisch knüpfte die Predigerin quasi nahtlos an das Thema des vorherigen Sonntags an. Im Predigttext vom reichen Kornbauern stellte sie zunächst die Frage, ob das Verhalten des Bauern nicht eigentlich eine ganz natürliche Herangehensweise wäre. Sie betonte, dass es tatsächlich nicht verwerflich sei, wenn Menschen klug wirtschaften und für schlechtere Zeiten vorsorgen.

Im Text wird aber auch deutlich, dass der Bauer seine Ernte zurückhält und spekuliert, um den Preis dadurch steigen zu lassen. Dabei kommt eine aktuelle Krise in den Blick: das ukrainische Getreide kann nicht wie vor dem Krieg auf den Weltmarkt gelangen, wird von Putin zurückgehalten mit katastrophalen Folgen für die Ernährung gerade des afrikanischen Kontinents.

Auch die Aussage und der Wunsch des reichen Kornbauern: „Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; hab nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!“ kann sich nicht erfüllen und Gott bezeichnet ihn als Narren, wenn er meint, er könne durch diese Art des Wirtschaftens tatsächlich zur Ruhe kommen.

Diese starke Botschaft will uns jedes Jahr aufs Neue zum Nachdenken bringen, welche Prioritäten wir in unserem Leben setzen.

Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern eingerahmt vom Posaunenchor, der den Gottesdienst in gewohnter Form bereicherte
Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern eingerahmt vom Posaunenchor, der den Gottesdienst in gewohnter Form bereicherte

Schön war es im Anschluss auch, im gewohnten Halbkreis das Abendmahl gemeinsam zu feiern.

Als Ausklang nach dem Gottesdienst konnte bei schönstem Herbstwetter noch beim Kirchenkaffee gemeinsam das Erntedankfest mit guten Gaben gefeiert werden.

Ausklang des Gottesdienstes beim Kirchenkaffee
Ausklang des Gottesdienstes beim Kirchenkaffee

 

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Auf ein Wort https://pfarramt-ottensoos.de/2023/08/pfingsten-2-2/ Tue, 01 Aug 2023 10:17:19 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=12801 Albrecht Kessel

Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg war ein Seelenbalsam. Berührende Momente. Angeregte Diskussionen. Wundervolle Begegnungen. Was mir besonders gefiel, ist die Menge. Eine Menge Menschen sind da unterwegs gewesen, die ein gemeinsames Interesse hatten: ihren christlichen Glauben. Es tat gut zu wissen: die alle hier leben ihren Glauben. 2000 Veranstaltungen haben viele Möglichkeiten geboten, sein eigenes Thema zu finden, seine eigene Art sich glaubensmäßig auszudrücken, seine Verbindung […]]]>
Albrecht Kessel

Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg war ein Seelenbalsam. Berührende Momente. Angeregte Diskussionen. Wundervolle Begegnungen. Was mir besonders gefiel, ist die Menge. Eine Menge Menschen sind da unterwegs gewesen, die ein gemeinsames Interesse hatten: ihren christlichen Glauben. Es tat gut zu wissen: die alle hier leben ihren Glauben. 2000 Veranstaltungen haben viele Möglichkeiten geboten, sein eigenes Thema zu finden, seine eigene Art sich glaubensmäßig auszudrücken, seine Verbindung mit Gott zu leben. Natürlich verblasst diese Zeit auch wieder. Die Eindrücke werden vom Alltag überdeckt. Und ich frage mich, wie diese Stärkung, diese Energie erhalten werden kann. Als Kirchengemeinde suchen wir immer wieder diese Punkte, in denen wir Energie sammeln können, in denen wir Impulse für unsere Spiritualität finden. Da gibt es vieles zu finden. Und jeder und jede kann sich fragen: ist es das, was ich suche und was ich brauche?

Ich finde eine ruhige Zeit mit Impulsen für meine Gedanken in der Taizé-Andacht. Singen und Hören und Stille. Wer es lieber auch äußerlich lebhafter haben möchte, ist bei den m&m Gottesdiensten gut aufgehoben. Große feierliche Gottesdienste sind an den wichtigen Feiertagen zu finden, mit Posaunenklängen, Chören und allem, was zu einem Fest gehört. Wem die Lage der Welt zu schaffen macht, der kann im Friedensgebet seinen Sorgen eine Richtung geben und etwas Entlastung finden.

Dabei sind wir noch nicht am Ende mit unserer Suche nach Energiefeldern, nach innerer Stärkung. Wo können wir was anbieten, wer wird durch was angesprochen? Wir sind auf dem Weg. Und das hat der Kirchentag uns mitgegeben: Jetzt ist die Zeit für Gottes Wort, für seine frohe Botschaft, für seine Energie. Jetzt ist die Zeit, Veränderungen zuzulassen, andere Wege zu gehen. Damit wir weiter Gottes gute Nachricht hören.

Ihr Albrecht Kessel, Pfarrer

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Die Liturgischen Farben https://pfarramt-ottensoos.de/2019/04/liturgische-farben/ Sun, 31 Mar 2019 22:54:01 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=6555 Die Liturgischen Farben - Titel

Ist es Ihnen bewusst, dass die Farben der Paramente am Altar und an der Kanzel im Verlauf des Kirchenjahres wechseln? Vielleicht haben Sie es im Konfirmandenunterricht gelernt, dass die jeweiligen Farben eine bestimmte Bedeutung haben und nicht dem Geschmack des Pfarrers unterliegen, sondern für die evangelischen Kirchen seit dem 16. Jahrhundert vorgeschrieben sind. Die liturgischen […]]]>
Die Liturgischen Farben - Titel

Ist es Ihnen bewusst, dass die Farben der Paramente am Altar und an der Kanzel im Verlauf des Kirchenjahres wechseln? Vielleicht haben Sie es im Konfirmandenunterricht gelernt, dass die jeweiligen Farben eine bestimmte Bedeutung haben und nicht dem Geschmack des Pfarrers unterliegen, sondern für die evangelischen Kirchen seit dem 16. Jahrhundert vorgeschrieben sind. Die liturgischen Farben sollen die Stimmung der gottesdienstlichen Feier sinnlich zum Ausdruck bringen.

Das Kirchenjahr


Weiß

Bei der Farbe „Weiß“ denkt wohl jeder ans Licht, es ist das Zusammenspiel aus allen Farben des Lichts und steht für Unschuld, Reinheit und Vollkommenheit. Nicht umsonst sind traditionelle Tauf- und Brautkleider ebenfalls weiß. Im liturgischen Zusammenhang versinnbildlicht die Farbe „Weiß“ Jesus Christus, der von sich sagt, dass er das Licht der Welt ist. Weiß ist somit die Christusfarbe, die an besonders hohen Feiertagen zum Einsatz kommt, an Weihnachten bis zum Dreikönigstag und an Ostern bis Trinitatis, allerdings nicht an Pfingsten.

Liturgische Farben - Weiß

Schon auf den ersten Seiten der Bibel geht es ums Licht, wenn Gott in der Schöpfungsgeschichte spricht: Es werde Licht. Er scheidet das Licht von der Finsternis und nennt das Licht den Tag. Ohne Licht kann es kein Leben auf der Erde geben.

An Weihnachten, der Zeit, in der es bei uns am längsten dunkel ist, kommt Jesus als das Licht der Welt zu uns und jede Kerze und jede Lichterkette zeugt von der Sehnsucht der Menschen nach Licht.

Ebenso ist es an Ostern nach den langen Wochen der Passionszeit. In der Osternacht wird das Licht in die dunkle Kirche gebracht und bei uns ist es das Osterfeuer in Weigenhofen, das vom Sieg des Lichtes über die Finsternis Zeugnis ablegt.

Liturgische Farben - Weiß

Unser ganzes Leben spielt sich zwischen den Polen der Dunkelheit und des Lichtes ab, sowohl tagtäglich beim Wechsel zwischen Tag und Nacht, aber auch symbolisch, wenn sich Tage der Krankheit, Trauer und Einsamkeit abwechseln mit den Festzeiten und Hochs in unserem Leben. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar, aber nach tiefstem Schwarz wird das Licht eben doch als besondere Befreiung erlebt.


Schwarz

Liturgische Farben - Schwarz

Am Ewigkeitssonntag hängt das weiße Parament, weil zum Ausdruck gebracht werden soll, dass die Verstorbenen mit Christus verbunden sind, der den Tod überwunden hat. Auch bei Beerdigungen würde es einer gewissen Logik nicht entbehren, das weiße Parament aufzuhängen, um zu verdeutlichen, dass der Mensch durch den Tod hindurch ins ewige Leben, in die Gegenwart Gottes eintritt.

Da es aber an diesen Tagen vornehmlich darum geht, Abschied, Trennung und Trauer auszudrücken, ist die liturgische Farbe das Schwarz, der genaue Gegenpol zum Weiß. Das Dunkel ohne jegliche Farbe muss zunächst durchbuchstabiert werden, bevor man nach der Zeit der Trauer wieder das Leben bejahen kann.

Liturgische Farben - Schwarz

Eindeutig ist die Farbe Schwarz dem Karfreitag zuzuordnen, dem Todestag Jesu.

Wussten Sie, dass im Gesangbuch unter der Nummer 910 ein liturgischer Kalender zu finden ist? Dort stehen für jeden Sonntag die passenden Bibeltexte und Lieder. Rechts neben jedem Sonntag findet sich auch die jeweilige liturgische Farbe.


Grün

Liturgische Farben - Grün

Wie aus dem Festkreis auf Seite 6 ersichtlich, ist das Grün die häufigste Farbe, die im Kirchenjahr vorkommt. Sie wird zu allen Tagen des Kirchenjahres aufgelegt, an denen es keine besonderen Feste gibt. Sie ist die Farbe der Hoffnung und gerade in der momentanen Jahreszeit kann sich kein Mensch ihres besonderen Zaubers entziehen, wenn nach dem Grau der Wintermonate die Wiesen und Wälder nach und nach von einem zarten zu einem satten Grün wechseln.

Liturgische Farben - Grün

Dass dieses Grün durch den Menschen bedroht ist, wusste schon Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert und soll auch uns bei unserem Handeln bewusst sein.

In einem Volkslied heißt es: „Nach grüner Farbe mein Herz verlangt nach dieser schweren Zeit; der arge Winter währt so lang, der Weg ward mir verschneit“ und die Farbe Grün finden wir schon in der Schöpfungserzählung: „Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen.“


Rot

Rot mit seiner großen Leuchtkraft ist die Lieblingsfarbe vieler Kinder. Mit Rot verbinden wir die Begriffe Liebe und Feuer. Im Kirchenjahr sind wir damit beim Pfingstfest, bei dem den Menschen die Kraft Gottes und der Heilige Geist geschenkt wurden. In der Apostelgeschichte lesen wir über die Geistausgießung beim Pfingstfest: „Und es erschienen den Jüngern Zungen, zerteilt wie von Feuer.“

Liturgische Farben - Rot
Liturgische Farben - Rot

Also nur ganz kurze Zeit erscheint die rote Farbe bei den Paramenten, nämlich an Pfingsten oder bei der Konfirmation, der Einführung eines Pfarrers, der Kirchweih oder am Reformationsfest.

In manchen Sprachen hat „rot“ die gleiche Bedeutung wie „farbig“, z.B. im Spanischen „colorado“.

Auch in der Bibel findet sich immer wieder der Begriff „Purpur“ als eine besonders edle Farbe: „Der Herr sprach zu Mose: … Das ist die Abgabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber, Kupfer, violetten und roten Purpur, Karmesin… Macht mir ein Heiligtum.“ (2.Mose 25, 1.3.4.8)


Violett

Die Farbe Violett ist die Bußfarbe, die in der Advents- und Fastenzeit zu sehen ist. In der Fastenzeit leuchtet uns das ein, denn wir bedenken das Leiden Jesu. Dass eigentlich auch die Adventszeit eine Besinnungs- und Fastenzeit darstellt, ist in der heutigen Zeit eher in Vergessenheit geraten, die Vorbereitung auf Weihnachten findet heute oft in großer Betriebsamkeit statt.

Liturgische Farben - Violett
Liturgische Farben - Violett

Außer diesen geschlossenen Fastenzeiten kommt noch der Buß- und Bettag dazu.

Als Farbe ist Violett eine Mischung aus Rot und Blau, wobei das Rot für Fleisch und Blut steht, während das Blau wie die Farbe des Himmels den göttlichen Bereich symbolisiert. Man könnte sagen, bei der Buße streckt sich der kreatürliche Mensch nach dem Göttlichen; das Violett steht für das Religiöse im Menschen, für Besinnung, Gebet und Umkehr.

Wussten Sie, dass Christine Huth alle Paramente mit einem Klettband versehen hat, damit das Auswechseln schnell von der Hand geht? Früher mussten die Paramente mit vielen einzelnen Häkchen aus- und eingehängt werden.

Außerdem hat sie die weißen Altardecken mit neuen Bordüren versehen und kleine Löcher mit einer Stickerei kaschiert!

Bildnachweis: Huth, Gemeindebriefmagazin

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Übergang vom Gottesdienst in den Sonntag https://pfarramt-ottensoos.de/2017/02/uebergang-vom-gottesdienst-in-den-sonntag/ Wed, 01 Feb 2017 16:18:33 +0000 https://pfarramt-ottensoos.de/?p=1036

„Kirchenkaffee? – Du liebe Zeit, da denke ich an dünnen Malventee und abgepackte Plätzchen.“ So äußerte sich ein Herr bei einem kirchenkreisweiten Treffen von Kirchenvorsteher/innen im Haus Eckstein in Nürnberg. Da konnten die Teilnehmer aus Ottensoos nur kontern: Bei uns ist das ganz anders, da gibt es guten Kaffee und nur selbstgemachtes Gebäck. Bei einem […]]]>

„Kirchenkaffee? – Du liebe Zeit, da denke ich an dünnen Malventee und abgepackte Plätzchen.“ So äußerte sich ein Herr bei einem kirchenkreisweiten Treffen von Kirchenvorsteher/innen im Haus Eckstein in Nürnberg. Da konnten die Teilnehmer aus Ottensoos nur kontern: Bei uns ist das ganz anders, da gibt es guten Kaffee und nur selbstgemachtes Gebäck.

Bei einem Blick in die alten Kirchenboten liest man den Hinweis auf den Kirchenkaffee das erste Mal im Februar/ März 97, damals noch mit Verkauf von fairen Produkten (Kaffee, Tee und Schokolade) und seitdem findet einmal im Monat nach dem Gottesdienst diese schöne Veranstaltung statt. Initiiert wurde der Kirchenkaffee von Angelika Ziegler-Lassauer, und mit ihr sind seit diesen Anfängen Lore Kassner und Hella Schlagbaum ohne Unterbrechung im Team. Im Laufe der Jahre fanden sie durch unterschiedliche Helfer Unterstützung: das Ehepaar Balk, Elisabeth Ohr, Traudl Zitzmann, Berta Nepf und Vera Kessel. Seit einigen Jahren wird das Team durch Silvia Pölloth komplettiert.

Dass sich die Teilnehmer immer wohlfühlen beginnt schon damit, dass der Tisch immer einladend und jahreszeitlich passend dekoriert ist. Seit dem Umbau des Gemeindehauses bildet die Bücherei ein ansprechendes Ambiente für das gemütliche Beisammensein.
Neben Tee und Kaffee gibt es immer ein süßes Gebäck, aber auch Brot mit selbst gemachtem Aufstrich – und diese herzhafte Variante kommt immer sehr gut an.

Beim Kirchenkaffee kann der Gottesdienst noch nachklingen, ohne dass unbedingt noch über die Predigt geredet werden muss.
Es ist auf jeden Fall eine andere Form des Gottesdienstes, indem ein weiterer Sinn angesprochen wird, nämlich der Geschmackssinn.

Die Apostelgeschichte erzählt von den ersten Christengemeinden, und da ist immer auch die Rede vom gemeinsamen Mahl. Man geht davon aus, dass es sich dabei nicht nur um das Abendmahl in seiner kultischen Form handelt, sondern dass die Gemeinde nach den Zusammenkünften gemeinsam gegessen hat. Insofern steht der Kirchenkaffee in einer guten Tradition.

Der Kirchenkaffee beschließt auf schöne Art mit guten Leckereien und Gesprächen den Kirchensonntagvormittag. 

Die Kaffeerunde war sehr gemütlich und die Gespräche sehr interessant. Nette Leute von heute!

Mir gefallen die anregenden Gespräche unter Gleichgesinnten in lockerer Atmosphäre; häufig als Nachlese zum Gottesdienst. Das alles bei einem guten Kaffee ist eine tolle Sache. Es wäre schön, wenn noch mehr den Weg in die Bücherei finden würden. 

Ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich beim Vorbereitungsteam bedanken. Fast jeden Monat genieße ich diesen Service und freue mich jedes Mal darauf. Ich weiß die liebevolle Gestaltung und das leckere Angebot sehr zu schätzen.! 

Es ist schon von jeher schön gewesen bei einem Kaffeekränzchen interessante Gespräche mit Menschen zu führen, die man sonst nicht jeden Tag trifft. So auch beim Kirchenkaffee, wo man sich in ungezwungener Atmosphäre über geistliches und weltliches austauschen kann und so auch die Gemeinschaft pflegt. 


Beliebte Aufstriche beim Kirchenkaffee

Champignoncreme

250 g frische Champignons und 1 kleine Zwiebel fein schneiden
Zwiebel und Chmapignons in 125 g Butter weichdünsten
etwas abkühlen lassen
1 Frischkäse (pur) , etwas Sojasoße, Salz und Pfeffer dazugeben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren
(kann gut 1 oder 2 Tage vorher zubereitet werden)

Tomaten – Oliven – Butter

250 g Butter schaumig rühren und mit
1 gr. Dose Tomatenmark
1-2 Knoblauchzehen
1 TL Zitronensaft mischen
100 g schwarze entsteinte kleingehackte Oliven dazugeben
Mit Knoblauchsalz, Knoblauchpfeffer und 1 TL getr. Thymian abschmecken; sehr lecker ist auch etw. abgeriebene Zitronenschale

Avocadoaufstrich

1 reife Avocado
Saft von ½ Zitrone
½ kleine Zwiebel fein geschnitten
1 Knoblauchzehe gepresst
Salz, Pfeffer
200 g Doppelrahmfrischkäse
alles mischen und pürieren


Exotische  Gaumenfreuden

Der Weltgebetstag gehört am ersten Freitag im März in den Jahresablauf des Kirchenjahres und das schon seit Jahrzehnten. Jedes Jahr wird die Liturgie von einem andern Land vorbereitet und dieses Land steht dann im Mittelpunkt des Abends, durch Informationen über Land und Leute in Wort und Bild, durch die biblische Verkündigung, aber eben auch durch das anschließende Beisammensein mit landestypischen Gerichten.

Im Vorbereitungsheft finden sich immer auch Rezepte mit Gerichten aus dem gastgebenden Land, die dann vom Vorbereitungsteam gekocht und angeboten werden. Bisweilen ist es eine Herausforderung, benötigte Zutaten und Gewürze zu finden und auch das Warmhalten der Speisen ist nicht immer einfach, soll doch die Bewirtung gleich nach dem Gottesdienst beginnen. Manch ein Rezept hat auf diesem Wege aber schon Eingang in den sonst üblichen Speiseplan bekommen. Und die Besucher konnten im Laufe der Jahre schon die unterschiedlichsten Länder kulinarisch erkunden, seien es Malaysia, die Bahamas, Chile, Frankreich, Kuba, Ägypten und noch viele, viele mehr.


Essen und Trinken spielen bei vielen Anlässen im Kirchenjahr eine Rolle:

Adventsnachmittag Karpfenessen Posaunenchor Eintopfessen Mitarbeiterfest im Pfarrgarten Kinderbibelwoche Gemeindefest

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